SpruceUp Anleitung

SpruceUp ist eins der einfachsten DVD Authoring Tools, die ich kenne. Es wird nicht mehr verkauft, seit Apple Spruce Tech im letzten Jahr übernommen hat (tatsächlich sind alle Spruce Produkte plötzlich nicht mehr verfügbar - Das wirft die Frage auf, ob man vorhat, einfach das ganze Spruce Know-how in die Mac-DVD-authoring-Lösungen zu stecken und die PC-Lösungen aussterben zu lassen. Das wäre eine Schande, da die Spruce Tools auf dem PC wirklich gut sind). Aber Ihr könnt noch Demos und die Mittel, die Demos zu aktivieren, im Netz finden (das Handbuch zeigt Euch, wie Ihr das Produkt registieren könnt - Die Site funktionierte noch bei meinem letzten Besuch). Eine einfache Google-Suche ist alles was Ihr braucht.

Was SpruceUp so interessant macht, ist die einfache Möglichkeit, Kapitelübersichten mit Vorschaubildern zu generieren, die Unterstützung von 5.1-Kanal AC3 Audio (wird allerdings nicht enkodiert) und die überhaupt sehr einfache Arbeit mit dem Programm. Es unterstützt auch das Schreiben der DVDs mit deinem DVD-Brenner (oder brennt miniDVDs mit dem CD-Brenner - allerdings sind diese mit den meisten standalone-DVD-Spielern nicht kompatibel), kreiert DVD-Images, die du mit deinem DVD-Brennprogramm brennen kannst, oder kompiliert bloß ein Projekt in eine Reihe von VOB-, IFO- und BUP-Dateien.

Schritt 1: Quellen

SpruceUp akzeptiert DVD-gemäße MPEG-1 und MPEG-2 Videodateien und MPEG-1-layer-2-Audiodateien (allgemein bekannt als mp2) und AC3 Dateien (einschließlich 5.1 Kanal AC3) als Videodateien. Außerdem akzeptiert es Bitmaps (.bmp), TIFF-, JPEG- and Targa-Bilder (.tga) als Hintergrund für ein Menü. Es unterstützt auch mit Photoshop erstellte Buttons (Schaltflächen). Die Erstellung der Buttons ist aber außerhalb des Rahmens dieser Anleitung (und wahrscheinlich kennst du Photoshop viel besser als ich, weil ich es noch nie benutzt habe). Du findest aber einige Verweise im SpruceUp Manual. Überhaupt solltest du das Manual lesen, weil diese Anleitung nicht alle Aspekte von SpruceUp abdeckt. 

SpruceUp kann auf einfache Weise Kapitelübersichten generieren, indem das Bild vom Anfang jedes Kapitels in ein statisches Menü gestellt wird. Menüs können nicht animiert werden und sie können auch keinen Sound enthalten. Dafür kann man jedes beliebige Bild des Videos nehmen und daraus innerhalb des Programms eine Menüseite machen. Falls das nicht reichen sollte, kann man die Menüs der DVD (vts_xy_0.vob und video_ts.vob) rippen und daraus jedes x-beliebige Bild nehmen. Dabei muss sichergestellt werden, dass die originale DVD-Auflösung (720x480 für NTSC und 720x576 für PAL) für diese Schnappschüsse verwendet werden.

Auf der Videoseite gibt es die Einschränkung, dass man keine Video-Tracks anhängen kann. Der Hauptfilm muss deshalb aus nur einer Videodatei bestehen oder man muss das Menü zum Wechseln der Videodateien benutzen.

Schritt 2: Übersicht

Das SpruceUp-Fenster hat 4 Hauptbestandteile:

Der Asset-Teil enthält die aktiven Bestandteile der DVD. Hier kannst Du alle sogenannten Assets verwalten. Assets sind Menü-Hintergundbilder, Schaltflächenund Videos. Der auf nebenstehendem Bild aktive Reiter ist der Menü-Reiter. Der zweite (der Hemdknopf) steht für die Menü-Schaltflächen und der dritte zeigt einen Filmstreifen, das das Filmmaterial repräsentiert. Audio-Dateien können nicht separat importiert werden. Wenn sie den gleichen Namen haben wie die Videodatei (zum Beispiel video.m2v -> video.mpa) und die Endung passt, dann werden sie automatisch geladen, wenn die Video-Datei hinzugefügt wird.

Der Schiebeknopf (halb abgeschnitten in der Abbildung) gestattet bei Rechtsklick das Laden vordefinierter Stylesets (eine Sammlung von Menü-Hintergrundbildern und Schaltflächen). Man kann solche Stylesets im Web über die Hilfe von SpruceUp zu finden.


Der zweite Teil sind die drei großen Schaltflächen unterhalb des Asset-Teils.

Bis zum Abschluss des Authoring wirst du immer Schaltfläche 1 aktiviert haben. Die Bedeutung der Schaltflächen ist einfach - nach dem Authoring werden wir uns das Ergebnis anschauen, bei Bedarf zurückgehen und noch etwas korrigieren, nochmal schauen und schließlich das Projekt exportieren, wenn alles wie erwartet funktioniert.
Der dritte Teil befindet sich unterhalb des Hauptfensters und enthält den Überblick über die Menüseiten.

Anfangs enthält es ein Rechteck mit dunkelgrauem Hintergrund (wie das rechte auf dem nebenstehenden Bild - links davon siehst du schon zwei erstelle Menüseiten).
Schließlich haben wir noch die Hauptfläche, wo wir all unsere Authoring-Arbeit erledigen. Unterhalb der Hauptfläche befinden sich noch 4 Schaltflächen.

Die erste zeigt ein Lineal oben und an der Seite des Hauptfensters, was beim Plazieren der Schaltflächen hilfreich sein kann. Die zweite legt ein Gitter über das ganze Bild. Damit lassen sich Text oder Schaltflächen leicht plazieren, es ist aber gewöhnlich sehr störend. Man sollte es deshalb nur verwenden, wenn man einige Dinge zu plazieren hat, bei denen die Autoplazierung nicht helfen kann. Die dritte zeigt Rahmen für die sicheren Zonen des Fernsehers (du solltest sicherstellen, dass alle Schaltflächen innerhalb des inneren der erscheinenden Rahmen bleiben). Die vierte Schaltfläche aktiviert und deaktiviert einen Dropdown-Schatten (mehr darüber später).

Schritt 3: Asset-Import

Beim ersten Start von SpruceUp bekommt man folgendes Dialogfeld angezeigt:

Hier kann man die Voreinstellungen für die Projekteigenschaften wählen. Setze das passende TV-Format und den passen Projekttyp. Man kann hier ein miniDVD-Projekt (ist aber nicht standalone-kompatibel) durch Auswahl von CD-R/W XXY MB, ein DVD-R/W-Projekt oder ein DVD+RW-Projekt erstellen.

Dann OK drücken. Zukünftig wird das Dialogfeld nicht mehr beim Anlegen eines neuen Projekts angezeigt. Das kann etwas verwirren, wenn man einen anderen TV-Standard wählen will. Aber die Auswahl von File - Preferences lässt das Dialogfeld wieder erscheinen. SpruceUp ist ein bisschen empfindlich bei Änderungen in letzter Minute, besser also den TV-Standard gleich beim Start eines neuen Projekts einstellen.

Wo wir jetzt wissen, wo alles zu finden ist, lasst uns anfangen. Im Asset-Teil des Fensters drücke die Video-Schaltfläche. Dann klicke rechts in die leere Fläche und wähle "Add Media Asset"

Wähle die Videoquelle aus (.m1v or .m2v files). SpruceUp wird dann die Importdatei auf DVD-Verträglichkeit prüfen. Falls eine Audio-Datei mit dem selben Namen vorhanden ist, wird sie auch geladen. Lade alle deine Video-Assets so.

Gehe dann zum Menü-Asset-Teil und benutze die selbe Rechtsklick -> "add media asset" Operation, um die Menüseiten, die du selbst kreiert hast, hinzuzufügen. Wenn du nur Bilder aus dem Hauptfilm verwenden möchstest, ist das auch in Ordnung. Wie das geht, zeige ich später. Lade schließlich noch die Schaltflächen, die du erstellt hast. In diesem Turorial werde ich nur vorgegebene Schaltflächen benutzen, die in der downloadbaren Demoversion von SpruceUp vorhanden sind.

Schritt 4: Menüs erstellen

Wähle ein Bild für das Hauptmenüs aus den Assets aus und ziehe es auf die leere dunkelgraue Fläche unterhalb des Hauptfensters (zur Erinnerung: da wo die Menüseiten sind). Du siehst dann ein kleines Vorschaubild, dass dein Menü wiedergibt und das kleine dunkle Rechteck wandert eine Position nach rechts. Das Menü ganz links ist das zuerst gezeigt Menü - wenn du die DVD einlegst, wird dieses Menü gezeigt. Wenn du mit einem Film starten willst, geht das auch. Ziehe den Film auf die erste Position und das Vorschaubild wird wie ein kleiner Filmstreifen aussehen. Das zeigt, dass zuerst ein Film abgespielt wird.

Ziehe dann Schaltflächen vom Schaltflächen-Asset zum Hauptfenster, wo das Menü angezeigt wird. Nach Klicken auf die Schaltfläche im Hauptfenster kannst du sie verschieben und die Größe ändern. Diese Operationen sind unkompliziert, entsprechen der üblichen Vorgehens- weise in Grafikprogrammen und bedürfen keiner weiteren Erklärung.

Hier habe ich zwei Schaltflächen erstellt. Eine wird den Hauptfilm starten und die andere das Kapitelmenü aktivieren. Zunächst machen diese Schaltflächen erstmal gar nichts.

Um den Schaltflächen eine Aktion zuzuweisen klicke links darauf. Ein anschließender Rechtsklick öffnet das Schaltflächenmenü.

Hier kannst du alle Möglichkeiten sehen, die eine Schaltfläche bietet. Wenn du auf Movies klickst, siehst du eine Liste aller deiner Filme. Ich habe die Schaltfläche "PLAY MOVIE" mit Movies -> my first movie -> Chapter 1 verbunden, so dass der Film von Anfang an abgespielt wird.

Mittel der Menüoptionen kannst du zu anderen Menüs verknüpfen (aber du musst diese Menüs erst erstellen).

"Bring Button to Front" und "Send Button To Back" kann benutzt werden, um sich überlappende Schaltflächen zu verwalten, aber dass sprengt den Rahmen dieser Anleitung. "Delete target" löscht die Verbindung zwischen Schaltfläche und Aktion. Die "Properties" Option ist nutztlos, wenn du die DVD auf einem standalone-DVD-Spieler abspielen willst, do solltest sie besser nicht benutzen. Schließlich haben wir noch die Option "DropShadow Properties".

"Default" würde die voreingestellt Schattenaktion von SpruceUp verwenden (mehr darüber im Manual).

"Custom" erlaubt dir dein eigenes Verhalten zu wählen. Zuerst haben wir die X- und Y-Position. Diese zeigen die Positionsdifferenz zwischen Objekt und Schatten. Darüber kannst eine Vorschau über die Auswirkungen der Optionen sehen. Ändere die Werte und beobachte, wie sich der dunkelgraue Schatten  bewegt.

Du kannst natürlich auch die Farbe des Schattens ändern, indem du auf die Farbfläche klickst und eine neue Farbe auswählst.

"Opacity" zeigt wie durchsichtig der Schatten ist. 0 bedeutet völlig durchsichtig, 100 undurchsichtig.

"Blur" stellt die Verschwommenheit des Schattens ein, je höhe die Zahl desto verschwommener. Wenn du alle künftigen Schaltflächen auf die eingestellten Eigenschaften setzen willst, klicke auf "Set As Default", dann Schließen mit "Close".


Wir werden das nächste Menü aus einem Bild des Films erstellen. Gehe dazu zum Video-Asset und klicke doppelt auf den Hauptfilm.

Zuerst wirst du eine Vorschau des aktuellen Films sehen.

Unter der Vorschau siehst du einen Schieberegler, ein Auge und ein rotes Fähnchen. Das Fähnchen entspricht den Kapitelmarken, das Auge zeigt die Position des Kapitelvorschaubildes (mehr darüber später) und der Schieberegler kann zum Bewegen im Film benutzt werden.

Dann hast du die aktuelle Zeitposition und einige Playback-Steuerelemente.

Diese vier Schaltflächen sind interessant. Die erste mit dem roten Fähnchen und dem Plus-Zeichen erstellt ein neues Kapitel an der aktuellen Position. Benutzte den Schieberegler um zu einer geeigneten Position zu fahren und drücken dann diese Schaltfläche. Wiederhole diesen Ablauf, bis du alle gewünschten Kapitelmarken gesetzt hast.

Die zweite Schaltfläche macht das aktuelle Bild, das gerade in der Vorschau zu sehen ist, zum Menü-Hintergund der aktuell ausgewählten Menüseite.

Die linke untere Schaltfläche ist auch sehr interessant. Sie erstellt die Vorschaubilder für die Kapiteleinsprungspunkte in der aktuellen Menüseite. Damit hat man einen Satz an Schaltflächen in der Menüseite, von denen jede das Bild zeigt, mit dem das Kapitel anfängt. Wir werden diese Funktion jetzt noch nicht nutzen, da wir noch keine Kapitelauswahl vorgenommen haben, aber wir werden später darauf zurückkommen.

Mit der letzten Schaltfläche wird das aktuell angezeigten Bild zum Menü-Asset hinzugefügt. Bewege den Schieberegler auf eine gute Position und klicke auf diese Schaltfläche um den Hintergrund für das Kapitelauswahlmenü zu erstellen. Wiederhole das so oft wie nötig. Üblicherweise gibt es 6 Kapitelauswahlbilder in einer Kapitelauswahlmenüseite.

Kapitel werden automatisch Chapter 1, Chapter 2, etc. benannt. URLs sind nur sinnvoll, wenn die Disk einzig für PC-Playback erstellt werden soll - du kannst HTML URLs hinzufügen, um eine echt interaktive DVD zu schaffen. Beachte aber, dass damit ein Abspielen auf Standalone-DVD-Spielern unmöglich wird. 

Nachdem wir die Kapitel und den Hintergrund für unser Kapitelauswahlmenü erstellt haben, wollen wir das Menü erstellen. Gehe zu den Menü-Assets und ziehe das Bild, das wir gerade erstellt haben, auf die nächste freie Menüposition. Dann klicke auf das neue Menü und füge zwei Schaltflächen hinzu. Eine zeigt nach links und gestattet dem Nutzer zum Hauptmenü zurückzukehren, die andere zeigt nach rechts und führt zum nächsten Kapitelauswahlmenü (schließlich wäre das Plazieren von 40 Kapitelauswahlbildchen auf einer einzigen Seite Overkill).

Verknüpfe die erste Schaltfläche mit dem Hauptmenü, indem du zuerst darauf mit links (zum Auszuwählen) und dann mit rechts klickst und "Menu - Menu 1 - Button 1" auswählst oder einfach das Vorschaubild von Menü 1 von unten ins Hauptfenster auf die Schaltfläche ziehst. Beachte, dass du beim erstmaligen Anwenden der ersten Methode auswählen kannst, welche Schaltfläche vorausgewählt ist. Ich kann zum Beispiel den Rückwärtspfeil mit Menu 1 - Button 2 verknüpfen. Button 2, also die zweite Schaltfläche startet das Kapitelauswahlmenü. Wenn der Anwender jetzt den Rückwärtspfeil drückt und dann nochmal Enter, kommt er zurück in das Kapitelauswahlmenü. Bei der Verknüpfung mit Menu 1 - Button 1 startet das Enter im Hauptmenü den Hauptfilm.

Erstelle nun alle anderen erforderlichen Kapitelauswahlmenüs und stelle dabei sicher, dass das letzte Menü einen Schaltfläche zum Zurückkehren direkt ins Hauptmenü hat. Das sollte dir keine Probleme bereiten.

Wenn du Schwierigkeiten mit dem exakten Plazieren der Schaltflächen hast, kannst du die Plazierungshilfen unten im Hauptfenster nutzen. Fahr mit der Maus darüber und du bekommst eine kurze Erklärung der Funktion. Inaktive Schaltflächen sind grau dargestellt (im Bild unten siehst du, dass nur zwei Optionen aktiv sind).

Der letzte Teil der Menüerstellung befasst sich mit den Menüauswahloptionen.

Wähle das Menü aus, für das du Kapitelvorschaubilder erstellen willst. Gehe dann zum Hauptfilm und benutze die entsprechende Schaltfläche, um die Kapitelvorschaubilder zu erstellen. Vorher solltest du noch etwas über das Auge lernen. Das Auge legt das Bild fest, das für das Vorschaubild zur Kapitelauswahl benutzt wird. Da Kapitel 1 mit dem ersten Bild startet, wird dieses gewöhnlich schwarz und für ein Vorschaubild ungeeignet sein. Du kannst deshalb auf das 1. Fähnchen klicken und das Auge darunter auf eine interessantere Position ziehen.

Der einzige Haken an der Sache ist, das die Vorschaubilder für alle Kapitel auf einmal erstellt werden. Wenn jemand weiß, wie man die Kapitel auswählen kann, für die Vorschaubilder erstellt werden, sollte er es mich wissen lassen. Bislang helfe ich mir so, dass ich alle nicht benötigten Vorschaubildchen lösche.

Schließlich werden deine Kapitelauswahlmenüs etwa wie dieses hier aussehen:

Wie mit gewöhnlichen Schaltflächen kannst du die Vorschaubilder auswählen, verschieben, die Größe anpassen und auch Schatten erstellen und die Verknüpfung ändern.

Wenn alle Kapitelauswahlmenüs erstellt sind, kannst du dich mit den Extras befassen, die du einbinden willst. Du solltest jetzt keine Probleme mehr haben, Menüs zum Start der Extras zu erstellen.

Schritt 5: Simulation

Wenn du alle Menüs erstellt hast, ist es an der Zeit auszuprobieren, ob auch alles funktioniert. Klicke auf die Schaltfläche "Simulation" um den Simulationsmodus zu starten.

Wenn du schon mal einen DVD-Softwareplayer benutzt hast, wirst du dich mit der Navigation gleich wie zu Hause fühlen.

Benutze die Pfeil- und Kontrolltasten wie bei gewöhnlichen DVDs und überprüfe, ob alles wie geplant funktioniert. Falls nicht, kommst zum Authoring durch Klick auf die gleichnamige Schaltfläche links unten zurück. Dann kannst du im Simulatiuonsmodus wieder überprüfen, ob deine Änderungen das gewünschte Ergebnis zeigen. Wenn alles funktioniert, wie es soll, wird es Zeit die Film zu exportieren.

Schritt 6: Export

Hier hast du drei Möglichkeiten. Wenn SpruceUp deinen Brenner erkennt, kannst du die DVD direkt brennen. Klicke vorher noch auf die Schaltfläche "Advanced >>" und deaktiviere bei "Includes" die Kästchen bei "Szyzgy player" und "SpruceUp trial" - die brauchen wir nicht, oder?

Falls dein Brenner nicht unterstützt wird oder du die DVD nicht gleich brennen willst, kannst du auch "Title set" wie oben gezeigt wählen. "Title set" erstellt alle VOB-, IFO- and BUP-Dateien, die du dann später mit Nero oder jeden anderen Brennsoftware auf Disk brennen kannst. Wenn dir nicht ganz klar ist, wie das mit einer bestimmter Brennsoftware geht, dann schau mal bei  Derrow's guides vorbei. Die dritte Option erstellt eine Image-Datei, die ebenfalls später mit der Brennsoftware auf den DVD-Rohling gebrannt werden kann. Das Erstellen einer Image-Datei scheint die bessere Lösung zu sein. Es wurde berichtet, dass die Akzeptanz bei standalone-DVD-Spieler in der Reihenfolge - DVD-Image erstellen und brennen - interne Brennfunktion benutzten - Dateien erstellen und mit Allzweck-Brennprogramm brennen - abnimmt.


Last edited on: 06/18/2003 (no correction) | German translation by: drjb | Content by Doom9.net - The definitive DVD backup resource