DVD2SVCD 1.0.9 build 3 Einsteiger Referenz

Diese Anleitung bietet einen schnellen Überblick über die allermeisten Parameter.

Anm. d. Übersetzers: Ich habe den Inhalt des Originaltextes soweit als möglich belassen und nur vereinzelt Ergänzungen oder Änderungen vorgenommen, vorallem an Stellen, an denen der Text sich an amerikanische Benutzer wendet. Die Überschriften sind so belassen, wie man sie auch in DVD2SVCD vorfindet.


Viel Spaß beim Lesen, für Anregungen und Ergänzungen und Fehlerbereinigungen bin ich jederzeit zu haben!

Conversion
Misc.
Finalize
CD Image
Subtitles
bbMPEG
DVD Rip
DVD2AVI
Audio
Frameserver
Bitrate
Encoder
Pulldown

Empfohlener Lesestoff
Grundlagen
Tipps

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Conversion

IFOfile(IFO-Datei) Hier kannst Du von Hand die größte IFO-Datei aus dem VIDEO_TS Verzeichnis der DVD oder auch aus einem beliebigen Ordner deiner Festplatte auswählen.

IFOfile(CD Symbol) wählt automatisch die 'richtige' IFO-Datei des längsten Filmes.

IFOfile... (drei Punkte) VOB-Dateien können einzeln ausgewählt werden, nützlich um Filme die über zwei DVDs verteilt sind in einem Rutsch zu dekodieren.

Movie length (Filmlänge) zeigt die Zeit/Dauer des Filmes an.

Movie length (Pulldownmenü) Kapitelauswahl (funktioniert nur mit der internen Ripp-Routine von D2S)

Aspect ratio (Seitenverhältnis) Wertet die VOB-Dateien aus um das Format zu erkennen (4:3 'fullscreen' oder 16:9 'widescreen'). Normalerweise gibt's hier keine Probleme, aber wer sicher gehen will schaut unter amazon.com/dvd nach oder benutzt die 'Preview Video'- Funktion.

NTSC to PAL Häkchen setzen, wenn das Ausgangsmaterial NTSC-kodiert ist.

Automatic Shutdown fährt den Computer automatisch runter, wenn der das Programm fertig ist. Man hat noch 60 Sekunden dies manuell zu unterbinden.

Deinterlace ist eine Variante, wie das einzelne Bild auf einer DVD gespeichert wird. Standardmäßig die Einstellung für NTSC-Material auf 'No deinterlacing' stehen lassen. Bei einer PAL DVD versuchemal 'Telecide' oder 'Blendfields' wenn es z.B. eine Musik-DVD ist.

Selected Audiotracks (ausgewählte Tonspuren)   D2S kann zwei unterschiedliche Tonspuren verarbeiten. Es werden die vorhandenen Tonformate angezeigt. Normalerweise ist 'AC3 6ch' der Standard, in Deutschland findet man aber immer noch viele DVDs mit nur 2ch Stereo. Um eine andere oder zusätzliche Tonspur auszuwählen muss man ein Häkchen davor setzen.
Achtung: Manche Spuren enthalten aber nur einen Kommentar!

Go!

Movie Info siehe unter CD Image

Misc.

Set default output folder   Legt den Standard-Ausgabeordner fest. Entspricht der Einstellung die unter 'DVD Rip --> Select new default folder when ripping starts' ebenfalls vorgenommen werden kann. Es empfiehlt sich für jedes Projekt einen eigenen Ordner anzulegen.

Set folder structure   Erzeugt eine Unterordnerstruktur um das Ganze übersichtlicher zu gestalten. Nur ein paar Dateien bleiben noch im Hauptordner (.xml Dateien, svcdinfo.txt und .bin/.cue-Images).
Vorschläge für die Unterordner sind 'source, audio, video, muxed, subs'.

Don't delete any files erhält ein paar eigentlich überflüssige Dateien . Diese Option ist für die Recovery-Funktion nicht mehr notwendig! Es wird dringend empfohlen diese Funktion nicht zu nutzen nur um ein bisschen Plattenplatz zu sparen, da sie erhebliche Zeit kostet!

Load settings und Save settings ermöglicht es die eigenen Einstellungen als Profil zu speichern und zu laden.

Recover ermöglicht es bei unvorhergesehenen Unterbrechungen (Rechnerabsturz etc.) wieder in den Kodierungsprozess einzusteigen und nicht wieder ganz von vorne zu beginnen. Spart viel Zeit (verbraucht aber ein wenig mehr Platz).

Process priority for all used programs (Prozessvorrang für alle benutzen Programme)   Standard ist 'Normal' in einigen Fällen kann der CCE beschleunigt werden, wenn die Einstellung 'rather than High' gewählt wird.

DVD2SVCD level 'Normal' oder 'Advanced'. Blendet einige Parameter der bbMPEG und der Frameserver-Einstellungen aus oder ein. Kann auf 'Normal' stehen bleiben außer Du möchtest eine VCD erstellen.

Input File Type

Output file type

Finalize

Run this (per CD image) erweiterte Funktion, Skript starten.
Parameters Hallo Anfänger, lass besser die Finger davon! ;-)

CD Image

I-Author   "Käufliches" Programm das auch Kapitel und Untertitel erstellen und verwenden kann. War mal erste Wahl bevor vcdxbuild Untertitel unterstützte. Es erzeugt .cif-Image. Installiere CDmage 1.02.1 Beta 5 um damit das .cif-Image in ein .bin/.cue-Image zu wandeln. cif-Images können nicht mit Roxio/Adaptec EasyCD 5.x oder höher gebrannt werden.

Don't make Images erzeugt mit Hilfe von bbMPEG Dateien im Stile con bbMPEG_Muxed_File00.mpg für VCDEasy, TSCV oder Nero. So hat man mehr Einfluss auf die Erstellung von Menüs, Kapitel etc.

VCDImager erzeugt einfache .cue/.bin-Images mit CD-Titel und Filmtitel.

VCDXBuild erzeugt .cue/.bin-Images. mit Kapitelstruktur, Titelbild und 'CD wechseln'-Bild.

Movie title (Filmtitel) trägt (wahlweise) den Filmtitel in eine xml-Datei ein.

CD Label (CD-Name) zeigt (wahlweise) den Namen der CD auf einem Computer an.

Title picture (Titelbild) Häkchen rein und das Bild auswählen (z.B. von www.imdb.com) Immer daran denken für den nächsten Film ein neues Bild auszuwählen!

Change CD pic. ('CD wechseln'-Bild) Erscheint, wenn die CD gewechselt werden muss. Kann natürlich auch geändert werden (NTSC 480x480 und PAL 480x576 Pixel).

Use ChangeCD picture on all CD's Häkchen rein, wenn auch auf der letzten CD das 'CD wechseln'-Bild erscheinen soll.

Use Entrysvcd (might fix the shown time) Verwendet anderes SVCD-Format für einige 'störrische' DVD-Player.

Data Preparer trägt den Autor in die .xml-Datei ein (der auch unter Movie info zu finden ist).

Include movie info on CD SVCDInfo.txt wird mit auf die CD geschrieben. Diese enthält die Infos aus der www.imdb.com-Datenbank und die benutzten Kodierungsparameter.

Include XML on CD vcdxbuild benutzt diese Datei um Kapitel-Einsprungadressen zu kreieren. Nützlich zu Referenzzwecken.

Use MPEGAV instead of MPEG2 Erzeugt statt des MPEG2-Ordners einen MPEGAV-Ordner auf der SVCD, um Problemen mit einigen 'störrischen' DVD-Playern entgegenzuwirken.

Fixed chapters (Feste Kapitellänge) standardmäßig sind 60 Sekunden eingestellt.

DVD chapters erzeugt exakt dieselbe Kapitelstruktur der Original-DVD. Es gibt hier zwei Varianten:

Movie info (IMDB) Einfach den englischen Filmtitel oben in die Zeile eintragen und ENTER drücken (oder Dropdownliste öffnen um den richtigen Film auszuwählen) und es wird automatisch aus der Internet-Datenbank die Filminfo samt Titelbild gezogen!

 

Subtitles (Untertitel)

Rip subtitles extrahiert die Untertitel in Hunderte kleiner.bmp-Dateien.

SVCD Subtitles Auswählbare Untertitel im von Philips festgelegten Format zum Zu- und Abschalten, wenn der DVD-Player dies beherrscht.

CVD Subtitles Alternative Variante (wird von I-author verwendet). Zu benutzen, wenn SVCD Untertitel nicht funktionieren.

Hinweis: Bis jetzt kann kein einziger DVD-Softwareplayer Untertitel einblenden!

Permanent Subtitles (Feste Untertitel) werden in den Film 'eingestanzt', können also nicht ausgeblendet werden!

ms between subs lässt 100 Millisekunden Pause zwischen den Untertiteln

Resize 100% -- ändert (nur) bei festen Untertiteln die relative Größe.

Std. Y-Pos NTSC and PAL auf '-1' belassen um dieselbe Position der Untertitel zu erhalten wie auf der DVD.
Mit der 'Preview Video'-Funktion lässt sich die Position exakt anschaulich verstellen.

Subtitle palette ermöglicht die Anpassung der Untertitelfarben nach eigenem Gutdünken.

bbMPEG

Movie offset seconds am Besten auf '2' stehen lassen, außer es treten Synchronisationsprobleme auf.

CD Overlap seconds (Überlappung) Beispiel: CD#1 stoppt bei 54:38 und CD#2 startet wieder bei 54:33 wenn 5 Sekunden eingestellt sind Maximal sind 30 Sekunden möglich.

DVD Rip

Activate DVD ripping rippt die VOBs von der DVD auf dei Festplatte. Ganz selten kann die dafür zuständige Routine (auth.dll) nicht in der Lage die Verschlüsselung zu dekodieren und/oder die DVD als eine solche zu identifizieren. Dann muss man einfach die DVD mit einem Player (WinDVD, PowerDVD etc.) starten und diesen nach zwei Sekunden einfach wieder schließen um die DVD freizuschalten. Grundsätzlich sollten ASPI-Treiber installiert sein (siehe: www.adaptec.com etc.)

Use vStrip Alternative zu der internen Routine. Top-Software!

Use Internal routines Sollte man eigentlich immer verwenden, da praktisch keine Probleme existieren. Ist notwendig, wenn nur einzelne Kapitel mit D2S kodiert werden sollen.

Select new default folder when ripping starts Erzwingt die Auswahl eines neuen Ordners für die VOB-Dateien. Sollte immer gewählt werden, vermeidet das unbeabsichtigte Überschreiben von VOB-Dateien und muss auf jeden Fall für den skriptgesteuerten Prozess genutzt werden.

Eject DVD when ripped öffnet die Laufwerksschublade. Es dauert durchschnittlich zwischen zehn und zwanzig Minuten um eine DVD auf die Festplatte zu bannen.

and reload schließt die Lade wieder anschließend wieder.

DVD2AVI

iDCT Algorithm (Inverse Diskrete Cosinus Transformation)  Für Laien: Das hat was mit der Bildverarbeitung des MPEG-Formates zu tun! Einfach auf “32-bit SSE MMX” belassen.

Luminance gain (Helligkeit) Standard ist 0.

Luminance offset (Kontrast) Standard ist 0.

NTSC Field Operation (Force Film) Das verwendete Programm “dvd2avi” analysiert den Film, indem es die .d2v-Datei untersucht. Man kann aber auch die Einstellung vorgeben:

Audio

Autodetect Azid gain (2 pass) Die so genannte Normalisierung der Lautstärke, ein Muss! Ermittelt die höchstmögliche Lautstärke mit der die Tonspuren auf die SVCD gebannt werden können ohne zu übersteuern.

Azid gain offset falls wiedererwarten die Lautstärke doch zu leise ist Werte zwischen 6 und 15 versuchen.

Output mode bitte auf der Einstellung “Stereo” belassen!

Bitrate Gängige Werte für normale Spielfilme sind 224kbps oder 192kbps. Für Musik-DVDs sind Werte oberhalb zu empfehlen, wenn der Platz auf der CD knapp wird kann man auch mal unter 192 gehen, aber dann kann man u.U. Komprimierungsartefakte hören. Technisch sind Werte zwischen 64 und 384kbps möglich.

Audio 1 downsample 48 -> 44.1 braucht nicht mehr aktiviert zu werden (Die svcd-Spezifikationen sehen  eigentlich 44.1Khz vor) Falls aktiviert dauert der der Audiokodierungsprozess zwischen 10 Minuten und 2 Stunden länger.
Das CD-Image wird aber nur 2 KB größer, wenn man nicht umwandelt. Alle DVD-Player spielen sowieso die 48Khz-Tonspur ab, lediglich einige Soundkarten in PCs machen Ärger!

Frameserver

Edit the Avisynth Script File (nix für Anfänger) Spezialeinstellungen nutzbar machen um Änderungen am Material (Filter etc.) durchzuführen. Es gibt drei Einstellungen:

Resize method (Größenänderung) Es gibt drei Varianten:

Avisynth Bicubic b value and c value Bitte nicht verändern b value auf 0.00 c value auf 0.75 belassen

Sharpen Standard ist off (Einstellungen von 0 bis 1.0). Entfernt oder vermindert Flimmern, erhöht das Bildrauschen, also wird der Rauschfilterwert auch erhöht, was bis zu 40% Geschwindigkeitseinbußen beim Kodieren herbeiführt.

TemporalSmoother (Bildglättung) sollte benutzt werden, wenn nur ein Kodierdurchlauf erfolgt oder bei verrauschtem Filmmaterial. Bis zu 40% Geschwindigkeitseinbußen. Am Besten die Standardwerte Strength 2 und Radius 1 verwenden.

Resize to (Bildgrößenänderung) Das sind die Parameter für die Art desAusgangsbildes.

Bitrate

Hier stellt man ein wie viel Minuten Film auf welchen Rohlingtyp passen sollen.
740 ist der Wert für eine 74min CD,
800 ist eine 80min CD,
900 eine 90min CD
und 999 ist eine 99min CD.
Dabei ist zu beachten, dass die niedrigste Bitrate (zu sehen auf der rechten Seite) nie unter den Wert 1600 bei Filmen die mit VBR kodiert werden sollen bzw. 2200 bei Filme mit CBR sinkt. Ist dies der Fall muss so lange an den Minutenwerten 'gedreht' werden, bis es wieder passt. Die Standardwerte erreicht man wieder mit dem Knopf unten rechts.

Max. 2530 Sicherheitseinstellung um nicht die maximal definierte Bitrate einer SVCD zu überschreiten (Video+Ton).
Bitte beachten: Die 'Max. avg bitrate' sollte immer mindestens 120kbps kleiner als die 'Max bitrate' liegen um Probleme mit dem CCE zu vermeiden (Der mag das nicht).

Min. 300 Diesen Wert auf 0 stellen um präzisere Bitraten-Berechnungen zu erhalten.

Min. avg 1600 ist der untere Bitratengrenzwert, der nie unterschritten wird. Bürgt für ordentliche Bildqualität.

Max. avg 2230 Kann erhöht werden, wenn man weiß was man da tut um noch besseres Bild zu erzielen.

HINWEIS: Verändere die Audiobitrate falls notwendig, da die maximale Bitrate einer SVCD nur 2723kb/sec zulässt. Für eine VCD hingegen betragen die Max., Min., Min. avg und Max. avg Werte alle nur 1150!

Encoder

Du hast die Wahl zwischen dem CCE und dem TMPG.

CCE:

Video Encoder Mode

Image Quality Priority bitte ausgewählt und auf 17 stehen lassen.

Anti noise filter Bitte ausgewählt und auf 2 stehen lassen.

Field Order Standardwert ist 'Automatic' (nur von Hand auf 'Field B' stellen wenn das Video ruckelt). Das entspricht der CCE-Handbuch-Empfehlung 'Upper Field first'.

CCE Advanced Settings ( Ich zeige hier die Standardwerte, es muss nichts eingstellt werden)

Safe mode (frameserving)
VFAPI sollte nur benutzt werden wenn der CCE versagt (selten). Verlangsamt das Frameserving und Kodieren um ca. 30%. Datei ist zu finden unter ...\DVD2SVCD\VFAPI\Reader\VFAPIConv-EN.exe
oder
Link2 (kostet Geld). Ermöglicht die Benutzung des Cinemacraft SP (CCE) 2.62 oder 2.64 anstatt der Version 2.5.
Die Datei in ein Unterverzeichnis entpacken und nach beigefügter Anleitung installieren.
Datei ist zu finden unter ...\DVD2SVCD\Link2\link2.exe

TMPGEnc

Constant Bitrate CBR
Du solltest Werte von 2300kbps und höher für gute Ergebnisse verwenden.
2pass variable bitrate (VBR) Voreinstellung. Dauert 'ne Weile, bringt aber sehr viel bessere Ergebnisse.
Constant quality (CQ)

Ermöglicht keine genauen Voraussagen über die tatsächliche Dateilänge, nicht empfehlenswert.


Motion search precision

Erkennt Szenen mit hohem Bewegungsanteil und ordnet diesen höhere Bitraten zu.

Highest quality (very slow) Voreinstellung, wirklich sehr langsam. Du kannst ein wenig Zeit sparen, idem du die Einstellung auf "High quality" umstellst.

Field Order
Top field first (field A) Voreinstellung
Bottom field first (field B)
ist für DigitalVideo-Material gedacht.

Pulldown

Nur wenn das Ausgangsmaterial in NTSC vorliegt wird Pulldown benutzt. Es wird der 24fps Film in 29.97fps Video durch dreifache Wiederholung eines Frames und nachfolgende zweichfache Wiederholung des nächsten Frames umkopiert. Dies spart später Zeit, weil der CCE dann wohl schneller arbeiten kann.


Empfohlener Lesestoff

DVD2SVCD Guide von doom9
DVD basics von doom9
SVCD Overview
SVCD standalone DVD players

Aspect ratio flash explanation   und gregl here unddoom9 here undhowstuffworks.com

Aber bevor jetzt die Euphorie ausbrichst solltest Du ersteinmal die rechliche Seite der DVD-'Bearbeitung' kennen lernen.
Digital media and the DMCA von Ben Rudiak
DMCA analysis von doom9
DMCA revisited von doom9

Grundlagen

Warum 807MB mpeg2-Video auf einen 80min CD-Rohling passen:


Eine Audio CD, VCD oder SVCD ist nicht dasselbe wie eine Daten-CD, aufgrund der dort verwendeten Fehlerkorrektur (Die Info stammt ursprünglich von hier). Auf diese Korrekturbits wird nämlich bei den VideoCDs verzichtet. Dadurch erhöht sich der Speicherplatz. Dazu ein kleines Rechenexempel:

(44,100 Hz) x 16 Bit x 2 Kanäle = 1,411,200 Bits/Sek
1,441,200 / 8 = 176,400 Bytes/Sec
75 Frames (auch Blöcke genannt) pro Sekunde,
176,400 / 75 = 2,352 Bytes
1 block = 2,352 Bytes, 1 second = 75 Blöcke (Frames), 1 Minute = 60 Sekunden

74min CD (60 Sekunden x 74min = 4,440 Sek x 75 Blöcke = 333,000 Bytes)
80min CD (60 Sekunden x 80min = 4,800 Sek x 75 Blöcke = 360,000 Bytes)

74 Minuten (CD-DA) = 333,000 x 2,352 = 783,216,000 Bytes = 746.9 MB
80 Minuten (CD-DA) = 360,000 x 2,352 = 846,720,000 Bytes = 807.5 MB

Das sind die ominösen 800 MB eines Rohlings!


SVCD Wiedergabe
Die meisten von euch werden handelsübliche DVD-Player benutzen um sich die Filme anzusehen. Man kann aber auch einen PC mit einem CD-Rom Laufwerk verwenden, zusätzlich benötigt man Softwareplayer wie etwa WinDVD oder PowerDVD, von denen jedoch keine freiwählbare Untertitel anzeigen kann. Wenn es zu Problemen mit der Wiedergabe kommen sollte muss man bei den Programmen die Videodatei von Hand auswählen (file mode). Diese befinden sich immer in   \MPEG2\AVSEQ01.MPG auf der CD.


Systemvoraussetzungen
Intel Pentium 4, Pentium III, Celeron (533 MHz Minimum), AMD Athlon, AMD Duron. Minimum 256MB RAM für alle praktischen Anwendungen. 512MB haben bei Tests nur zu   0.4% Beschleunigung geführt. Mehr Speicher führt anscheinen nicht zu höherer Codiergeschwindigkeit, schaden kann’s aber auch nicht, vor allem wenn man noch parallel zum Kodieren weiterarbeiten möchte.


Benötigter Festplattenplatz (Durchschnittswerte) für eine 3-Stunden-DVD
2.5GB CD- Imagedateien (cue/bin oder cif)
7.5GB VOBs (von der DVD gerippt)
5.0GB für Audio/Video-Dateien

=>16GB oder mehr sind optimal.
=>7GB oder weniger können Probleme verursachen..


Geschwindigkeit Einige Hinweise, wie man Zeit sparen kann

Tipps

Viel Spass wünscht Tobi!

This document was last updated on 07/11/02


Last edited on: 07/17/2002 (no correction) | German translation by: Tobi | Content by Doom9.net - The definitive DVD backup resource