DVD2SVCD 1.0.9 build 3 Anleitung für fortgeschrittene Benutzer

DVD2SVCD vereinigt viele nützliche Programme, und jede dazugehörige Anleitung zu lesen ist durchaus eine Qual.
Deshalb habe ich hier einige dieser Texte zusammengefasst.

Anm. d. Übersetzers: Ich habe den Inhalt des Originaltextes soweit als möglich belassen und nur vereinzelt Ergänzungen oder Änderungen vorgenommen, vorallem an Stellen an denen der Text sich an amerikanische Benutzer wendet. Die Überschriften sind so belassen, wie man sie auch in DVD2SVCD vorfindet.

Viel Spaß beim Lesen, für Anregungen und Ergänzungen und Fehlerbereinigungen bin ich jederzeit zu haben!



Conversion
Misc.
Finalize
CD Image
Subtitles
bbMPEG
DVD Rip
DVD2AVI
Audio
Frameserver
Bitrate

Encoder CCE
Encoder TMPGEnc
Matrix
Credits

Klick auf den 'Zurück'-Button deines Browsers um wieder hier zu landen!



Conversion

Deinterlace Vorgabe ist 'No deinterlacing'

SmartDeinterlace (vermindert die Kodierungsgeschwindigkeit um bis zu 40%)
'
SmartDeinterlace(clip,mode,treshold[,denoise[,blend[,fast]]])' ist nur eine Abkürzung für: 'MaskedDeinterlace(clip,MotionMask(clip,mode,treshold,denoise,fast),blend)'

All diese Filter sind eigentlich Bestandteile von Donald Graft's 'Smart Deinterlacer'-Programm.


Welche Option die richtige Wahl ist, hängt vom Videomaterial ab; Jedes Verfahren hat Probleme mit bestimmten Videos. 'Field-only differencing' findet meist zu viel Bewegungen. 'Frame-only' und 'Frame-and-field differencing' tendieren dazu zu wenig zu erkennen. Es sollte auch über die Berechnungsdauer nachgedacht werden; 'Frame-only' ist das schnellste Verfahren, gefolgt von 'Field-only' und 'Frame-and-field'.

Meiner Erfahrung nach empfielt sich der Einsatz von 'Frame-only differencing' mit einemSchwellwert von 15, das enspricht auch der Voreinstellung. 'Motion map denoising' (Entrauschen der bewegten Bildinhalte, tolles Deutsch!) ist nützlich mit der 'Field-only differencing'-Option. Es reduziert die Anzahl der irrtümlich erkannten Bewegungen.

BlendFields (verringert die Kodierungsgeschwindigkeit um ca.10%)
Befehl: 'BlendFields(clip)'

'Deinterlaced' ein Video durch das zusammenmischen der Halbbilder. Dies erledingt der 'blend mode' des eigentlich internen 'deinterlace'-Filters von VirtualDub der dafür auf 'avisynth' portiert wurde. Dieser arbeitet im RGB und YUV Modus. Wenn avisynth einen 'field-based' Video erkennt wird der 'Weave'-Filter benutzt so das das bearbeitete Video immer framebasiert sein wird. Wenn sich avisynth verschätzen sollte, benutze einfach 'AssumeFrameBased' vorher von Hand.

SeparateFields/SelectEvery (PAL) (verringert die Kodierungsgeschwindigkeit um ca. 15%)
Befehl: 'SelectRangeEvery'
'SelectRangeEvery(clip,every,length[,offset])'

Wählt 'length frames' bei jedem Frame aus, beginnt nach dem offset.

'SelectRangeEvery(every,length,offset)' ist dasselbe wie 'SelectRangeEvery(Trim(offset,0),every,length)'.

VerticalReduceBy2 (PAL) (verringert die Kodierungsgeschwindigkeit um ca. 20%)
Befehl: 'MotionMask'
'MotionMask(clip,mode,treshold[,denoise[,fast]])'

Erzeugt ein zweifarbiges Video, das die bewegten Szenen der einzelnen Bilder kennzeichnet. Der Algorithmus stammt aus Donald Graft's 'Smart Deinterlacer filter for VirtualDub' version 2.5. 'mode'. Man kann drei Werte angeben: 1 für 'frame-only differencing', 2 für 'field-only differencing' und 3 für 'frame-and-field differencing'. 'treshold' (ebenfalls Integer) ist die Empfindlichkeit des Filters.
Ein niedriger Schwellwert sensibilisiert das Filter für Bewegungen und leider als Nebeneffekt auf für Rauschen.
'denoise' (ein Boolean'scher Operand (true/false, siehe Excel), Standard ist 'true') aktiviert ein zusätzliches Filter um Fehlerkennungen von Bewegung aufgrund von Bildrauschen zu verringern und ermöglicht so kleinere 'threshold'-Werte.
'fast (ebenfalls ein Boolean'scher Operand mit Voreinstellung 'false') beschleunigt den Filterprozess indem es gleichzeitig zwei Pixel bearbeitet dadurch aber ungenauere Ergebniss liefert.

Für eine tiefergehende Erläuterung der einzelnen Parameter lies bitte die Anleitung des 'Smart Deinterlacer for VirtualDub'.

Zur Zeit kann die Bewegungsmaskierungsfunktion nur mit YUY2-Material umgehen. Auch der Farbmodus des 'VirtualDub'-Filters wird (noch) nicht unterstützt.

Telecide (PAL) (verringert die Kodierungsgeschwindigkeit um ca. 25%)
Decomb Funktions-Syntax
Nachfolgend wird auf die Schreibweise des
'Decomb'-Funktionsaufrufes eingegangen:
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Telecide
Telecide(swap)
Telecide(swap,firstlast)
Telecide(swap,firstlast,postprocess)
Telecide(swap,firstlast,postprocess,threshold)
Telecide(swap,firstlast,postprocess,threshold,blend)
Telecide(swap,firstlast,postprocess,threshold,blend,debug)

'swap' (true/false, Standart ist ' false') wird benötigt wenn das Ergebis von 'Telecide' sich als 'field-swapped' herausstellt; einige Videoschnittkarten brauchen das. Es ist auch geeignet um die Empfindlichkeit des 'Telecide field matching' umzudrehen.

'firstlast' (true/false, Standard ist 'false') kann benutzt werden um zu erzwingen, dass das erste und letzte Bild per 'cubic interpolation' überarbeitet werden anstelle von 'field matching'. Dies kann nötig sein wenn wenn ein Halbbild am Anfang oder Ende des Filmes fehlt (das PALeigene 'Phasentauschen' verursacht dies häufig). Stell diese Option auf 'true' um die Interpolation des ersten und letzen Frames zu erzwingen.

'postprocess' (true/false, Standerd ist 'true') steuert ob 'Telecide' eine Nachbearbeitung durchführen muss falls Bilder nach nach der Verwendung von 'field-matching' immer noch Kammfiltereffekte zeigen . Stelle auf 'true' um die Nachbearbeitung zu aktivieren.

'threshold' (0-255, Standard ist 15) ist der Schwellwert der Kammfiltereffekterkennung des Nachbearbeitungsprozesses. Du solltest diesen Wert erhöhen falls zu viele gute Bilder deinterlaced ('ntflochten') werden, oder ihn reduzieren wenn kleinere Bildbereiche mit Kammfiltereffekten nicht erkannt wurden. Der voreingestellte Wert ist ein guter Allzweckwert. Beachte bitte dass dieser Schwellwert festlegt ob ein Bild 'deinterlaced' werden muss; es ist nicht der Schwellwert den Du vielleicht vom 'Smart Deinterlacer' gewohnt bist. Dessen Schwellwert ist intern auf 9 voreingestellt um die Bilder zu 'deinterlacen'.

'blend' (true/false, Standard ist 'true') verwendet bei Kammfiltereffekten ein Überblenden anstatt einer Interpolation ein .

'debug' (true/false, Standard ist 'false') schaltet den 'logging/debugging'-Modus an. Dieser liefert Informationen darüber welches Verfahren der Filter gerade verwendet und gibt diese per OutputDebugString()-Variable aus. Das Programm 'DebugView ' ist in der Lage diese Infos zu verarbeiten.

Misc.

Input file type
DVB(PVA)-Import (Videodateien die von DVB Satellitentuner-Karten erzeugt werden.)

DVB - Digital Video Broadcast
PVA - Packet Video/Audio.

Das Format zur digitale Bildübertragung wird allgemein als DVB bezeichnet. Das ist eine Art MPEG2 Format. Einige Parameter wichen von der Norm ab (z.B. die Bitrate, Auflösung etc.) aber alles in allem stimmt es mit einem MPEG2 überein. Also sollten Dateien, die von US-amerikanischen DVB-Karten erzeugt werden und die von deutschen DVB-Karten das gleiche Format besitzen. PVA ist die Dateiendung die von vielen deutschen Karten benutzt wird..

AVI

Fehlermeldungen:

Finalize

Run this (per cd image) definiere eine Skriptdatei und trage sie hier ein um sie pro CD-Image ausführen zu lassen.
Parameters z.Zt. noch im Betastudium

Wie man das CD-Brennen von dvd2svcd automatisch durchführen lässt (Credits to DDogg):


1) Besorge die 'cdrdao.exe' und installiere esin ein beliebiges Verzeichnis, z.B. in c:\Programme\dvd2svcd\cdrdao\ , da ist sowieso schon alles relevante installiert!.

2) Kopiere das unten angegebene Skript in den Notepad und speichere es als 'autoburn.bat' (versichere dich das es nicht als 'autoburn.bat.txt' gespeichert wird). Anschliessend kopiere es ebenfalls in den neuen Ordner.

3) a) Öffne dvd2svcd, und dort die 'finalize' Tabelle. In die ausgewählte 'run this (per CD image)'-Zeile trägst du folgendes ein : c:\program files\dvd2svcd\cdrdao\autoburn.bat
b) In die 'Parameters' trägst du GENAU dies hier ein (inklusive der Anführungsstriche: "%CDF.cue" %CD# %CDN

4) OK, ein paar Dinge müssen nur einmal richtig eingestellt werden. Öffne die Eingabeaufforderung, wechsele in das Verzeichnis von cdrdao und tippe 'cdrdao scanbus' ein (ohne die Anführungsstriche ;-)). Das Programm zeigt dir die Geräteadressen an die du dann das Skript einträgst. Modifiziere die 'set dev'-Zeile so, das sie die richtige Adresse deines Brenners enthält. Ebenso stellst du die richtige Brenngeschwindigkeit ein.

5) Tipp: Ist der Brenner ein MArkengerät, schau mal auf der Webseite die beim Programmstart voncdrdao angezeigt wird nach ob es nicht einen speziellen Treiber für dein Gerät gibt. Wenn ja, ändere auch die 'DRVR'-Zeile im Skript.

6) Wenn dvd2svcd mit dem Erstellen der bin/cue-Dateien fertig ist startet es die 'finalize'-Zeile und wird die CDs für dich automatisch brennen.

7) Das einzig seltsame ist, dass die Eingabeaufforderung minimiert startet wenn dvd2svcd sie startet. Vergrößere sie wiederund drücke Return nachdem du eine leere CD eingelegt hast. Den Vorgang bei jeder CD wiederholen.

Ich hoffe ich habe einigen damit weitergeholfen.

DDog
*******************************
REM Anfang des Skripts
@echo off
REM Die folgenden Zeilen müssen angepasst werden wenn du
REM cdrdao.exe in ein anderes Verzeichnis installiert
@C:
@CD program files\dvd2svcd\cdrdao
Rem Die drei folgenden Einträge müssen nur einmal modifiziert werden
@set drvr=--driver generic-mmc
@set spd=--speed 8
@set dev=--device 2,1,0
Rem
Echo
Echo ****************************************************************
Echo Anzahl der zu brennenden CD beträgt:%3
Echo Lege eine leere CD ein um CD %2 von %3 zu brennen.
Echo Wenn alles klar ist für %2, drücke RETURN
Echo ****************************************************************
@PAUSE >NUL
@cdrdao write -v2 --buffers 128 %drvr% %spd% %dev% %1
Echo ****************************************************************************
Echo Drücke Return zum weiteren Brenne oder Beenden des Vorgangs
Echo ****************************************************************************
@pause >NUL
Rem Ende des Skripts
*********************

 

CD Image

CD Label
<volume-id>
Name der CD. Inhalt ist begrenzt auf maximal 32 Zeichen. Siehe auch nach unter Section
B.1 [ISO646 d-Schriftzeichen]. Die ist der CD-Name der auf Computer angezeigt wird. (keine Gross/Kleinschreibungs-unterscheidung)

B.1 ISO646 d-Schriftzeichen
| 0 1 2 3 4 5 6 7
--+-----------------
0 | 0 P
1 | 1 A Q
2 | 2 B R
3 | 3 C S
4 | 4 D T
5 | 5 E U
6 | 6 F V
7 | 7 G W
8 | 8 H X
9 | 9 I Y
a | J Z
b | K
c | L
d | M
e | N
f | O _

Movie Title
<album-id>
Name des Albums zu dem die CD gehört. Diese ID wird im Zusammenhang
mit den nachfolgend erklärten Elementen verwendet um zu entscheiden ob eine CD die folgende der gerade abspielenden CD ist.
Hinweis: Ein Album ist definiert als eine Serie von CDs mit zusammenhängenden Inhalten.

<volume-count>
Anzahl der Medien (CDs) in einem Album die per <album-id> identifiziert wurden.
<volume-number>
Ordnungszahl (Rang) des Mediums (CD) in einem Album.

Data Preparer Standardeintrag ist natürlich dvd2svcd (Ehre wem Ehre gebührt!)
<preparer-id>
Dieser Eintrag wird vom vcdimager auf die ViedoCD geschrieben, unabhängig vom Inhalt der XML Datei, die ignoriert wird..

Title Picture und Change CD Picture
Segmente
Segmente werden im so genannten SPI-Bereich einer CD abgelegt. Dieser kann aus bis zu 1980 Zuordnungseinheiten bestehen. Diese Einheiten werden auch als 'Segmente' bezeichnet. Jedes dieser Segmente besteht aus 150 'CD/XA Mode2 Form2'-Sektoren. Dadurch kann der SPI-Bereich bis zu 658 MB an Echtzeitdaten aufnehmen (1980 * 150 Sektoren * 2324 Byte Nutzdaten = 690228000 Bytes).

Ein (Wiedergabe-) Segment ist ein MPEG-Datenstrom der in einem oder mehreren aufeinanderfolgenden Segmenten gespeichert ist.
Ein Segment kann also folgendes sein:

Vorteile
* Es sind bis zu 1980 Segment-Elemente möglich.
* Standbilder und nur Audio-MPEG ist ebenfalls möglich.
* Keine 'pre-gaps'.

Nachteile
* PBC (PlayBackControl) zugänglich durch PBC.
* Größe der Segment-Elemente ist begrenzt durch die Größe des SPI-Bereiches.

ALLGEMEINES zur SVCD
Wiedergabe-Elemente
Die so genannten Wiedergabeelemente sind die eigentliche MPEG -Nutzlast einer (Super) Video CD. Sequenzen
sind sinnvoll für die unterbrechungsfreie Wiedergabe längerer Filme, Segmente sind besser für kürzere Elemente interaktiver Bestandteile (z.B. Menüs) geeignet.

.../SVCD/TRACKS.SVD
Diese Datei enthält zusätzliche Infos (z.B. Laufzeiten und Eigenschaften der Filmschnipsel) jeder Sequenz der CD.

Use MPEGAV instead of MPEG2
.../MPEGAV und .../MPEG2-Verzeichnis
Diese Datei enthält Dateieinträge mit den Verweisen auf die einzelnen Sequenzen die dem ISO9660 Teil der CD folgen.

Fixed chapters Standardwert ist 60 seconds

Sequenzen
Jede Sequenz wird in ihrem eigenen CD-Track gespeichert. Dafür wird ein Film mit bis zu zwei Audio-Datenströmen benötigt.

Vorteile

Jede Sequenz kann ohne Umwege über eine PBC direkt angesteuert werden.
Startpunkte sind bekannt.

Nachteile

Austastlücke von 150 Leersektoren.
Beschränkt auf 98 Sequenzen.
Darf nur Film enthalten, keine Standbilder o.ä.

DVD chapters erzeugt exakt dieselbe Kapitelstruktur der Original-DVD. Es gibt hier zwei Varianten:

VCDXBuild
Dieses Programm erzeugt ein auf einem vorher erstellten XML-Skript basierendes CD-Image, . Man könnte es als einen Video CD-Compiler für XML-Skriptbasierende Video CDs bezeichnen.



Subtitles

SVCD 1.0 Spezifikationen
Bis zu vier Zusatzspuren für einblendbare Grafiken oder Texte, um etwa Untertitel darzustellen oder ergänzende Infos zu liefern oder auch für Karaoke-Texte.



bbMPEG

Advanced Settings Werden nur angezeigt falls dieser Parameter auf 'Advanced' gestellt wird
VBR
Schaltet das VBR-Multiplexing ein. Dadurch werden Videostreams erzeugt die keine einzelnen Füllpakete enthalten und erzwingt so eine ständige Neuberechnung der Systemreferenzzeit nach jedem Bild und festzustellen ob diese mehr als normal erhöht werden muss (die verändert natürlich auch die Muxrate).

Pad VCD audio
VCD Audio Sektoren sind laut Spezifikation 2304 Byte lang. Wird dies Option ausgewählt werden die Sektoren mit Nullwerten bis auf 2324 Byte aufgefüllt. Einige VideoCD-Autorenprogramme erwarten dieses Verfahren, einige aber nicht. Wenn ein Programm eine so erzeugte Datei nicht mag, dann schalte die Funktion wieder aus.

Write program end code
Schreibt einen Programmendkode ans Dateiende. Wird die Funktion nicht ausgewählt können die Videodateien aneinandergehängt werden, allerdings müssen dann noch weitere Dinge getan werden solche zusammengesetzen Videodateien zu erzeugen.

Add SVCD scan offsets
Aktivieren wenn 'SVCD Scan Offsets' nach einem I-Bild in einen User-Data-Block eingebettet werden sollen . Diese Funktion erwartet auch dass die 'Align Sequence Headers'-Funktion auch aktiviert ist..

Align sequence headers
Bei Aktivierung werden alle Videopakete die einen Sequenzheader besitzen an den Anfang des Blocks geschoben.

Use Private Stream 2
VOB -Dateien verwenden so genannte 'Private Stream 2'-Pakete in denen die Systemheader und die PCI/DSI-Informationen gespeichert werden. bbMPEG erzeugt aber keine PCI/DSI-Infos weshalb es diese Datenfelder auf Null setzt. Einige Player mögen das nicht. Deshalb lässt sich dieses hier ausschalten und stattdessen 'Padding'-Pakete verwenden.

Computed bitrate
Verwendet eine berechnete Bitrate (anstelle der eingebetteten Bitrate) als Basis für die Mux-Rate. Steht nicht zur Verfügung wenn VCDs oder SVCDs erzeugt werden sollen und sollte auch nicht verwendet werden wenn das VBR-Multiplexing aktiviert ist.

Timestamps
Legt fest ob die PTS und DTS Zeitstempel in alle Bilder, nur in I- und P-Bilder oder nur in I-Bilder kodiert werden.

Pulldown
Benutze diese Option wenn der Film als 23.976 oder 24 fps NTSC Progressiv Video kodiert werden soll. Stelle die Option auf 'Auto' und der Multiplexer wird selbstständig entscheiden ob Pulldown nötig ist oder nicht. Diese Funktion wird automatisch eingeschaltet falls die 'Pulldown'-Option aus den 'Video Settings' auf 2:3 oder 3:2 gestellt wird.

Forced mux rate
Hier kannst du einen Mux-Ratenwert in Schritten von 50 Byte/Sek. festlegen. Wenn du den Wert auf Null setzt berechnet der Multiplexer sich selbst einen Wert.

Pack size
Definiert die Blockgröße des Videostreams (in Byte). SVCDs und VCDs s müssen 2324 Byte verwenden, DVDs sind auf 2048 Byte angewiesen.

PES packets / pack
Definiert die Anzehl der 'PES'-Pakete pro Block. Der Wert entspricht der 'PES'-Paketgröße. Normalerweise kann der Wert auf 1 stehen bleiben.

Video buffer size
Definiert die Videopuffergröße. Dieser sollte mindestens so groß sein wie der 'vbv'-Puffer. Am besten sollte der Wert aber doppelt so groß sein.

Audio 1 buffer size
Definiert die Audiopuffergröße der ersten Tonspur.

Audio 2 buffer size
Definiert die Audiopuffergröße der zweiten Tonspur.


Startup Delays (ms)

Movie offset seconds or Startup pack delay
Definiert den Startwert des Systemreferenzzählers (in Millisekunden).

Video 180 Audio 1 180 Audio 2 180. Ändere die Werte um Syncronisationsprobleme mit DVD-Playern zu korrigieren, da einige ein Problem mit den Titelbildern haben, und dann Sycronisationsfehler zwischen Bild und Ton auftreten.

Video stream startup delay
Definiert die Millisekunden mit der der Videostream verzögert wird.
Audio 1 stream startup delay
Definiert die Millisekunden mit der die erste Tonspur verzögert wird.
Audio 2 stream startup delay
Definiert die Millisekunden mit der die zweite Tonspur verzögert wird.

Hinweis: Wenn du mal alles verstellt hast kannst du die Standardwerte wieder bekommen indem du einen Doppelklick auf 'Program Stream Type' machst.

DVD Rip

Batch Ripping/Encoding Tips

Du must auf jeden Fall die interne Routine oder vstrip verwenden die beide diese zwei Dateien erzweugen: dvd2svcd project file.d2s und dvd2svcd project file.d2s. DIese enthalten die spezifischen Informationen zum jeweiligen Projekt.
Ändere die Einträge der dvd2svcd batch.bat-Datei ab.file. Du must alle redundanten oder nicht mehr benötigten Einträge löschen. Das sieht dann etwa folgendermassen aus:

@ECHO OFF
@REM DVD2SVCD Batch Control
"D:\DVD2SVCD\DVD2SVCD.exe" -d2s:"D:\moviename1\dvd2svcd project file.d2s" -run -exit
"D:\DVD2SVCD\DVD2SVCD.exe" -d2s:"D:\moviename2\dvd2svcd project file.d2s" -run -exit

Unher Win98/ME musst du unter Umständen folgende Änderunge vornehmen:

Start /wait "D:\dvd2svcd\dvd2svcd.exe" -d2s:"D:\moviename1\dvd2svcd project file.d2s" -run -exit
Start /wait "D:\dvd2svcd\dvd2svcd.exe" -d2s:"D:\moviename2\dvd2svcd project file.d2s" -run -exit

Du musst auf jeden Fall den Schalter Select new default folder when ripping starts (überschreibt die bereits verwendeten VOBs obwohl eine Warnmeldung eingeblendet wird)

Starte den Rippvorgang indem du auf den Go! Knopf klickst und Rip Only verwendest.

Benutze die Set folder structure um dir das Datenlöschen nach erfolgreichem Brennen zu erleichtern.

Sagen wir mal das du sechs Filme auf deine Festplatte gerippt hast aber erstmal nur drei kodieren willst. Dann must du nur durch setzen von 'rem' am Anfang der Batchzeile die Ausführung unterbinden.

Beispiel, in dem die zweite Datei nicht kodiert wird:

"D:\DVD2SVCD\DVD2SVCD.exe" -d2s:"D:\moviename1\dvd2svcd project file.d2s" -run -exit
rem "D:\DVD2SVCD\DVD2SVCD.exe" -d2s:"D:\moviename2\dvd2svcd project file.d2s" -run -exit

Benutze autoshutdown um den Rechner nach Beendigung automatisch runterzufahren. Das Programm sorgt dann dafür, dass erst nach dem letzen Image-Erzeugung der Rechner runterfährt, und man hat dann immernich 120 Sekunden Zeit dies zu unterbinden. Ersetze einfach-exit durch -autoshutdown beim letzen Eintrag um den Rechner herunterzufahren

Auch das Titelbild und die Filminfos werden unabhängig von einander verwendet. Das Programm sorgt automatisch dafür dass das richtige Bild zum richtigen Film kommt.

Nach dem 'rip only'-Prozedere musst du dvd2svcd schliessen und wieder neu starten. Auf diese Weise eliminiert du eine mögliche Fehlverwendung der letzen Titelbildeinstellungen und Filminfos. Sehr empfehlenswert.

DVD2AVI

Luminance gain
die Infos sind von Was ist Y'CbCr?

Wird fürs Kodieren der PC-Grafikstandard 'RGB' (RotGrünBlau,8-bit pro Farbwert) verwendet, kann jedem Farbkanal ein Wert zwischen 0 und 255 zugeordnet werden. (0,0,0) ist schwarz und (255,255,255) ist weiss.
Verwendet man bei Kodieren die Y'CbCr (*always* 8-bit per channel) -Kodierung:
Y' kann Werte zwischen 16 und 235 annehmen. 16 ist der dunkelste, 235 entspricht dem hellsten Wert.
Cb und Cr können Werte zwischen 16 und 240 annehmen. 128 entspricht dem Nullpunkt.
Daraus folgt, dass (16, 128, 128) Vollschwarz und (235, 128, 128) Vollweiss entspricht.

r' = R' / 255 | Y' = (y' * 219) + 16
g' = G' / 255 | CB = (CB * 224) + 128
b' = B' / 255 | Cr = (cr * 224) + 128


Luminance offset

iDCT Algorithm
(inverse Diskrete Cosinus Transformation, mathematisches Verfahren zur Datenreduktion)

32-bit SSE MMX
64-bit Floating Point
IEEE-1180 Reference
(bitte nicht benutzen, hat einen Fehler) (Anm. d. Übersetzers: Link funzt nicht mehr!)

iDCT Algorithmus
Der verwendete iDCT Algorithmus bestimmt die Güte der MPEG-2 Kodierung.

Vorweg:alle drei iDCT-Algos sind IEEE-1180-konform sind also hochwertige Verfahren. Es ist nicht leicht die Unterschiede im Einzelnen zu erläutern, weshalb hier darauf verzichtet wird.

Aus Geschwingikeitsgründen ist der '32-bit MMX/SSEMMX' erste Wahl denn die Verarbeitungsgechwindigkeit-Staffelung sieht folgendermaßen aus: '32-bit MMX/SSEMMX' ist schneller als '64-bit Floating Point' ist schneller als 'IEEE-1180 Reference iDCT'.

Aus mathematischer Sicht ergibt sich folgende Qualitätsabstufung: 'IEEE-1180 Reference' ist besser als '64-bit Floating Point' ist besser als '32-bit MMX/SSEMMX'. Die Verwendung des 'iDCT Reference'-Algorithmus erzeugt die geringsten Qalitätseinbußen gegenüber dem Original, ist also was für Leute die die das Exklusive lieben.

'SSE MMX' ist ein wenig schneller als 'MMX iDCT' weil es die PSHUFW-Befehle der CPU verwendet.
Wenn du einen P3, P4, Athlon, Duron, oder (teilweise auch) Celeron dein eigen nennst wird DVD2AVI automatisch den schnelleren Algorithmus verwenden.

NTSC Field Operation (Force film) Standard ist Automatic
Die Unterschiede der einzelnen Videoformate (FILM/NTSC/PAL/HYBRID)
On
23.976 fps fortlaufende Bilder gespeichert auf der DVD
Forced FILM ignoriert das RFF-Kennzeichen (repeat_first_field flag) des MPEG-2 Datenstromes.

Off
FILM Forced FILM OFF
Sorgt für einen 29.970 fps 3:2 pull-down (durch DVD2AVI) basieren auf RFF
RFF Sequenz benimmt sich folgendermassen: 01010101... bei jedem vierten Bild werden zwei Felder (ein Bild) eingefügt.
Das ist die Theorie die hinter der 23.976/24->29.970/30 fps (4:5) Konvertierung steckt.

NTSC/PAL Forced FILM OFF
Forced FILM OFF 29.970/25.000 fps verschachtelt (interlaced) oder fortlaufend (progressive) kodierte Bilder auf der DVD.
alle RFF-Kennzeichen des MPEG-2 Datenstromes entsprechen dem Wert 0, unnötig zu wiederholen.
Schalte Forced FILM aus um die richtige Bildrate einzustellen, NTSC 29.97 fps oder PAL 25 fps.

HYBRID Forced FILM OFF
29.970 fps fälschlicherweise durchgeführtes pull-down (durch DVD2AVI) ist Schuld an ungeordneten RFF-Kennzeichen
Der Versuch die RFF-Kennzeichen zu überspringen wird mit unbrauchbarem Ergebnis enden und erzeugt A/V-Asyncronitäten.
.
IVTC (schweinelangsam) (Inverse Telecine)
Nur 30fps-Filme die von 24fps-Material 'teleciniert' wurden können wieder zurückkonvertiert werden in 24fps durch IVTC.
Wenn jedes Bild verschachtelt (interlaced) ist (eigentlich alles TV-Material), muss 'deinterlace' anstelle des IVTC.

Grundsätzlich ist zu beachten: IVTC basiert auf Halbbild-Kombination und 'deinterlace' basiert auf Interpolation.
Halbbild-Kombination rekonstruiert die Originalbilder <=> Interpolation erzeugt künstliche
Bilder.

Wenn du weisst, das der Film im Original 24fps hat, benutzt du am besten IVTC.
'Deinterlace' verschlechtert die Bildqualität und erzeugt 30fps-Filme. Dauert länger und bedeutet stärkere Kompression!

'Telecinierte' 30fps-Filme erkennt man an drei progressive Bildern gefolgt von zwei interlaced Bildern.

Audio

Autodetect Azid Gain (2 pass) besser diese Einstellung benutzen als eine selbst erfinden!
Erster Durchgang:

Ich verwende folgendes:
"azid.exe" "d:\1.ac3" -z0 -b0 -N -g100db > c:\OverFlow.txt

Auszug aus der Datei c:\OverFlow.txt

[00:00:00.000] W6: Downmix overflow (+33.3dB)
[00:00:00.005] W6: Downmix overflow (+34.5dB)
[00:00:00.010] W6: Downmix overflow (+31.6dB)
[00:00:00.016] W6: Downmix overflow (+33.9dB)
[00:00:00.021] W6: Downmix overflow (+29.8dB)
[00:00:00.026] W6: Downmix overflow (+30.2dB)
[00:00:00.032] W6: Downmix overflow (+32.0dB)
[00:00:00.037] W6: Downmix overflow (+27.3dB)
[00:00:00.042] W6: Downmix overflow (+30.1dB)
[00:00:00.048] W6: Downmix overflow (+33.7dB)
[00:00:00.053] W6: Downmix overflow (+36.1dB)
[00:00:00.058] W6: Downmix overflow (+33.1dB)
[00:00:00.064] W6: Downmix overflow (+28.6dB)

Nachdem Azid seine Analyse in c:\OverFlow.txt geschrieben hat durchsucht DVD2SVCD die Datei nach dem Maximalwert.

Beispielhaft sei hier der oben aufgezeigte MaxOverFlow = 34.5 verwendet

MaxGainFound = 100 - MaxOverFlow - 0.1
MaxGainFound = 100 - 34.5 - 0.1 = 65.4

Ich verwende -0.1 um Übersteuerungen bei Mischen zu vermeiden (+0dB).


Im zweiten Durchgang benutzt 'Azid' dannden Parameter '-g65.4db'
--Dank an DD (Autor des azid/lame GUI)

Das Nachfolgende ist ein Auszug aus 'Jim Taylors Allgemeinen DVD Mythen':

'Die Lautstärke ist zu niedrig'.
In Wahrheit ist die Lautstärke viel zu hoch. Film-Tonspuren haben eine hohe Dynamik, von absoluter Stille bis zu extremen Explosionsgeräuschen.Um die Dynamik zu reduzieren und inpulsive Geräusche (die fast an die 2Volt RMS Grenze heranreichen) ohne Übersteuerung wiedergeben zu können,muss die Durchschnittslautheit reduziert werden. Aus diesem Grund ist das Ausgangssignal eines DVD-Players niedriger als bei so ziemlich jedem anderen Gerät.

Azid Gain Offset Standardwert ist 6
Versucht einen Downmix mit -6dB bis eine Übersteuerung entdeckt wird, dann versucht es das Programm mit -7dB usw.

Output mode
Stereo
In diesem Modus berücksichtigt der Encoder erst gar nicht mögliche Wechselbeziehungen zwischen den beiden Kanälen. Er kann jedoch den Bit-Bedarf zwischen den beiden Kanälen beeinflussen z.B. dem einen Kanal mehr Bits zuweisen wenn der andere Stille enthält und deshalb weniger Bits benötigt.
Dual channel
In diesem Modus werden beide Kanäle unabhängig voneinander kodiert. Jedem Kanal steht exakt die halbe Bitrate zur Verfügung. Dieser Modus ist z.B. für Zweikanalton gedacht (z.B.: Englisch auf einem und Deutsch auf dem anderen Kanal). Wenn dieser Modus für normalen Stereoton benutzt wird gibts Qualitätseinbußen.
Joint stereo
In diesem Modus berücksichtigt mögliche Wechselbeziehungen zwischen den beiden Kanälen um höhere Kompressionsraten zu erzielen. Dadurch wird die Qualität von Konstantbitraten-kodiertem Material erhöht, und die Dateigröße von Material mit variabler Bitrate verringert.

MPEG 5.1
In diesem Modus werden zwei Frontkanäle, zwei rückwärtige Kanäle und ein Centerkanal (eigentlich auch noch plus Subbass, Anm. des Üb.) erzeugt. Setzt die Verwendung von I-Author voraus (CD Image tab) um die Video und Tonspur zusammenzumischen. Nur ganz wenige DVD-Player können überhaupt SVCD 5.1 Audio wiedergeben. Es findet der 'Philips MPEG 5.1'-Encoder Verwendung.


Bitrate Standardwert ist 128
Die SVCD-Spezifikationen sehen 224Kbps vor...192 ist aber auch ausreichend.
Einige Leute bestehen darauf, dass das Minimum 192kbps und das Maximum 224kbps sein sollte. Stereo oder MPEG-2 5.1 , kein Doppelmono.

Frameserver

FlipVertical dreht das Bild um 180°. Nützlich bei fehlerhaften Videocodecs.Einige Codecs (MS MPEG-4 sei hier erwähnt) produzieren solchen Mist. Dafür braucht man dann diese Einstellung.

Add ResampleAudio fügt den Parameter 'ResampleAudio (44100)' der .avs-Datei hinzu, lässt die Tonspur jedoch unverändert.
Nur zu empfehlen, wenn es Problem mit dem CCE und einem Athlon gibt. CCE wird solange keine Audioberechnungen erledigen bis es der Qualität von 'BeSweet' entspricht.

Edit the Avisynth Script File (not for newbies) Standardwert ist off
schau dir zum Beispiel die AVS-Dateien in C:\Programme\DVD2SVCD\MPEG2Dec an.
So sieht sowas aus:
LoadPlugin("C:\DVD2SVCD\MPEG2Dec\mpeg2dec.dll")
mpeg2source("E:\output\DVD2AVI_Project_file.d2v")
BiCubicResize(480,360,0.00,0.75)
AddBorders(0,60,0,60)

Resize method

SimpleResize (fast) ist der Standard. 20-25% schnelleres Kodieren

OK, los gehts. SimpleResize ist ein 'Avisynth'-Filter das eine einfache lineare Zweipunktinterpolation durchführt. DIese ist nicht gefiltert macht also keine Weichzeichungen. Der Hauptvorteil liegt in seinem Geschwindigkeitvorteil gegenüber den anderen Methoden.

Um es zu verwendet must du folgendes tun:

1) Kopiere die SimpleResize.dll in irgendein Verzeichnis. Du findest es unter www.trbarry.com/SimpleResize.zip

2) In deiner Avisynth-Datei benutze folgende (anzupassende) Zeile: LoadPlugin("...\SimpleResize\SimpleResize.dll")
Avisource("D:\irgendwo\meinfilm.avi")
SimpleResize(width,height)

Natürlich musst du hier noch die Dateipfage anpassen und die Werte für widh und height eingeben!


Bilinear zeichnet das Bild ein wenig weich, ist aber immer noch 10 % schneller.

BilinearResize(target-width,target-height,clip)
BilinearResize(source-left,source-top,source-width,source-height,target-width,target-height,clip)

Das 'BilinearResize'-Filter kann die Auflösung eines Filmes in eine beliebige andere umsetzen. Wenn du die zusätzlichen 'source' Parameter benutzt ist das Ergebnis dassselbe als wenn du den 'Crop'-Befehl mit diesen Parametern vor dem dem Einsatz von 'BilinearResize' (ist aber schneller).

'BilinearResize' ist ein normales 'bilineares' Filter und ist ziemlich identisch mit dem 'precise bilinear' von VirtualDub. Aber nur fast, denn VirtualDubs Filter hat anscheinlich Probleme mit dem Skalierungsfaktor, mit dem Ergebnis dass Pixel am oberen und rechten Rand entweder abgeschnitten oder verdoppelt werden. (Der Fehler wird sichtbar wenn das Bild um das zwei- oder mehrfache vergrößert wird, ist aber eigentlich unbedeutend, macht euch also keine Gedanken.) Beispiele:

Beispiele:


BicubicResize
Schärft das Bild und erzeugt mit das wohl beste Ergebnis ist aber langsam.t
Avisynth Bicubic b value default 0.00
Avisynth Bicubic c value default 0.75

BicubicResize
BicubicResize([b,c,]target-width,target-height,clip)
BicubicResize([b,c,]source-left,source-top,source-width,source-height,target-width,target-height,clip)

'BicubicResize' entspricht 'BilinearResize', mit dem Unterschied das es statt eines Linearfilters die so genannte 'Mitchell-Netravali zweifach Quadrat'-Filtermethodik benutzt. Die Parameter b und c werden zum Anpassen des Filters verwendet. Mit b = 0 und c = 0.75 verhält sich das Filter genauso wie VirtualDubs "precise bicubic," und die Ergebnisse sind die gleichen ausgenommen natürlich der erwähnten Skalierungsprobleme . Der Standardwert ist b = 1/3 und c = 1/3, was den Empfehlungen von Mitchell und Netravali entspricht, die diese als die am angenehmsten aus Versuchen mit Menschen hervorgegangenen Werte bezeichnen. Größere Wert für b und c erzeugen interessante 'op-art'-Effekte. Probier mal b = 0 and c = -5.

Hinweis: Viele benutzen einen Bicubic-b-Wert von 0.60 da der 0.75er angeblich zuviel Schärfe ins Bild bringt.

Blur / Sharpen Standardwert ist off
Blur(amount,clip)
Sharpen(amount,clip)

Dies sind einfache 3x3-Pixel Weichzeichnungs (Blur)- und Schärfefilter. Der größte zulässige Wert für den Weichzeichner ist 1.58, das entspricht einem gleichmäßigen 3x3-Pixel Weichzeichnung. Ein Wert von 1.0 sorgt für einen (1/4,1/2,1/4) Bereich. Wenn du einen großflächigen Gaussian Weichzeichner wünschst empfehle ich die Verkettung einiger Weichzeichner mit dem Wert 1.0. (Mal was vom Pascalschen Dreieck gehört?)

Gibt man dem Weichzeichner Negativwerte vor schärft er das Bild, denn genaugenommen ist der Parameter 'Sharpen n' nur eine andere Schreibweise für 'Blur -n'. Der kleinste negative erlaubte Wert für den Weichzeichner ist -1.0 entsprechend ist der Maximalwert des 'Sharpen'-Befehls ist 1.0.

TemporalSmoother
Standardwert ist off
TemporalSmoother(clip[,strength[,radius]])

Dies ist eine Schnittstelle zum 'TemporalSmoother'-Filter von VirtualDub. Dies kann mit RGB32 und YUY2 Pixelformaten umgehen.
Auszug aus der VirtualDub Hilfedatei:
Dies ist ein selbstanpassender Rauschreduzierfilter, das entlang der Zeitachse arbeitet; es ist am effektivsten wenn sich das Bild nur geringfügig bewegt. Höhere Filterwerte erzeugen höhere Rauschreduktion, und niedrigere Werte reduzieren Flecken und Geisterbilder. Es empfiehlt sich dieses Filter in Kombination mit einem spatial (flächenbasierend) Rauschfilter einzusetzen um die besten Ergebnisse zu erzielen.

Strength and Radius Tipp: Versuche 'strength 2' und 'radius 1' sorgt leider für 40% Geschwindigkeitseinbußen.
Alle Bilder innerhalb des Radius werden berücksichtigt. Der kleisnste Radius ist 1, maimal ist 7 möglich. Größere Werte sind natürlich langsamer. STandardwert ist 3, dis entspricht auch der Vorgabe aus VirtualDub. Der Standardwert für 'strength' ist 2.

Beachte bitte das eigentlich VirtualDub dafür sorgt, dass das Filter ohne Verzögerungen arbeitet. VD sorgt dafür das immer die gerade benötigten Bilder im Speicher bereitliegen. Deshalb erhöht sich die Filterdauer stark bei Zufallszugriffen auf den Clip, besonders wenn große Radien gewählt wurden.

Beispiel:
# Die Filterergebnisse in RGB und YUV sind nicht 100% gleichwertig, besonders bei hohen 'strength'-Werten.
# Betrachten wir also mal die Unterschiede

cYUY2 = ConvertToRGB(TemporalSmoother(ConvertToYUY2,10))
cRGB = TemporalSmoother(10)
Subtract(cYUY2, cRGB)

Bitrate

Max. Dies ist die höchste Bitrate die zur Videokodierung verwendet werden darf. Bitte überprüfe immer ersteinmal was dein DVD-Player so verkraftet, bevor du diesen Wert erhöhst.

Max Avg. (max. Durchschnitt) Höchstwert den DVD2SVCD an den CCE übergibt. Dieser Wert kann und wird auch automatisch verringert wenn DVD2SVCD feststellt, dass dieser Wert aufgrund der Dateigröße oder der Anzahl der CDs geändert werden muss. D2S wird jedoch nie einen höheren Wert als den AVG an den CCE senden. Am Besten auf dem Standardwert belassen oder mindestens 120 unterhalb der Max-Einstellung, da sonst der CCE Ärger machen kann.

Min. Avg. = sorgt dafür das die AVG-Bitrate niemals unter diesen Wert sinkt.

Min. Dies ist die niedrigste Bitrate die zur Videokodierung einzelner Szenen verwendet werden darf. Bitte über 300 belassen um keine ernsten Probleme mit dem DVD-Player zu bekommen.

Tipp
Einige Leute bestehen darauf, dass die minimale durchschnittliche Bitratenicht geringer als 1600kbps für 'widescreen' und 1850kbps für Vollbild sein sollte. Du kannst die Änderungen ja vornehmen wenn du das auch glaubst.

Encoder

CCE

Video Encoding Mode
Standardwiederholungsrate ist VBR 5 (VBR = Variable Bitrate)

CBR
Erzeugt Filme mit konstanter Bitrate in einem Durchgang. Es wird der 'AVG Bitrate'-Wert verwendet.

One pass VBR
Erzeugt Filme mit variabler Bitrate in einem Durchgang. In diesem Modus werden die Minimal- und Maximalbitraten und der Grad der Verzerrung verwendet. Die durchschnittliche Bitrate findet hier keine Verwendung..

Multipass VBR
Erzeigt FIlme mit variabler Bitrate in durch mehrfaches Kodieren und verwendet die Minimal-, Maximal- und Durchschnittsbitraten. Mindestens zwei Durchgänge sind erforderlich.Im ersten wird entweder 'CBR' oder 'One-pass VBR' verwendet um die Komplexität der einzelnen Bilder zu erfassen. Dabei wird eine Datei erzeugt die die Informationen über die Komplexität jedes Einzelbildes enthält. In den nachfolgenden Durchgängen wirdwird auf Bais dieser Infos die Einzelbildbitrate festgelegt und sofort kodiert. Cinema Craft Encoder unterstützt im Gegensatz zu anderen Programmen drei oder mehr Durchgänge, was sich deutlich in der Qualität widerspiegelt.

Lege also die Anzahl der Durchgänge selbst fest.Der Bereich ist 1 bis 9. Werden zwei oder mehr Durchgänge verwendet kann das Ergebnis in die zweiDateien geschrieben werden die in denEinstellungen 'Video files' vorher definiert wurden. Dies ist dafür gedacht damit man das Ergebnis mit dem Vorgänger vergleichen kann. Dies ist effektiv für lange Filme.
Die Bildqualität verbessert sich durch jeden Kodiervorgang aber die Verbesserungen erreichen eine Grenze bei ca. 3 bis 4 Durchläufen.

Create vaf file (nicht für CBR sondern nur für VBR benutzen)
Lege den Namen der Videoinformationsdatei fest die beim mehrfachen VBR-kodieren verwendet wird. Dies wird aber NUR für einen Mehrfachdurchlauf gebraucht. Die Dateiendung ist .vaf.

Q.factor Standardwert ist 60
Definiere das Ausgabebild durch den Q.-Wert des Q.factor und der Bitrate. Q. iste ein nur vom Cinema Craft Encoder verwendetes Verfahren. Der Wert darf zwischen 1 und 300 liegen. Bei kleineren Q.-Werten steigt die Bildqualitätund bei größeren Werten wird eine höher Komprimierung verwendet. Für 'richtige' Einstellwerte beachte folgendes:
Q.factor Beschreibung:
1 ~ 40 sorgt dafür das der Bildqualität Vorrang vor der Kompressionsrate gegeben wird.
40 ~ 80 Standardwert
80 ~ 120 sorgt dafür das der Kompressionsrate Vorrang vor der Bildqualität gegeben wird.
120 ~ ? verschlechtern das Bild deutlich

Tipp Um schnelle Kodierungen mit guter Bildqualität zu erhalten verwende 2500als Bitrate, viele CDs natürlich, und Q.factor 3

Image quality priority Standardwert ist 17
Diese Einstellung beeinflusst die Priorität bestimmter Bildbereiche denen der Encoder bestimmte Bitraten zuordnet. 0 bis 100 kann eingegeben werden. Der Startwert ist 25. Bei Werten die gegen 0 tendieren, werden größere Bitraten den komplizierten Bildteilen zugewiesen. Bei Werten nahe 100, werden größere Bitraten den flächigen Bildteilen zugeordnet. Bei Werten nahe Null sticht das so genannte Moskito-Rauschen (Bildrauschen, das durch Kantenflimmern auffällt, das aussieht wie fliegende Moskitos) weniger hervor, dafür jedoch das Kontur-Rauschen (Rauschartefakte, die wie Kantenlinien aussehen, miest in flächigen Bildbereichen, wie z.B. dunklem Hintergrund). Genau das Gegenteil passiert, wenn der Wert nahe 100 ist.

Anti noise filter Standardwert ist 0
Dieses Filter kann Bildrauschen des Originalfilms mindern. Dafür sind Eingabewerte zwischen 0 und 32 verwendbar. Je höher der Wert desto stärker wird die Filterung sein. Bei zu starker Filterung kommt es aber zu Stottereffekten im kodierten Video.

Field order Standardwert ist Automatic , wird auch als Upper field first bezeichnet
Legt fest ob der obere oder der untere Bildteil zuerst ausgegeben wird wenn das Video auf einem NTSC-Monitor wiedergegeben wird. Diese Einstellung kann unter den 'video settings' vorgenommen werden.
Wenn 'Upper field first' gewählt wurde, dann wird auch das obere Halbbild zuerst gezeigt (wer hätte das gedacht ;-)).
Welcher Wert eingestellt werden muss liegt am Ausgangsmaterial. Wenn du dir nicht sicher bist, dann nimm 'upper field first'. Wenn's falsch war, ruckelt der Film bei der Wiedergabe.

'Top Field First (field A)' war mal der Standardwert, ist aber jetzt auf 'autodetect' umgestellt.
'Bottom Field First (field B)' solltest du bei Bildrucklern verwenden.

---------------(CCE Advanced Settings)-----------------

Linear quantizer scale Standardwert ist on
Setting quantization scale type
Es gibt zwei Quantisierungsarten: Eine lineare und eine Nichtlineare. Die lineare Quantisierung ist eine Methode die im MPEG-1-Format verwendet wird, wobei die Quantisierung in linearen Abstufungen geschieht Um die lineare Quantisierung zu verwenden, musst du sie anschalten (sic!). Die nichtlineare Methode sollte man nur verwenden, wenn es dafür auch einen Grund gibt.

Zigzag scanning order Standardwert ist on
Legt fest in welcher Reihenfolge die Bildbereiche gescannt werden.
Wenn 'Zigzag scanning order' gewählt wurde, wird zur Festlegung der Reihenfolge der DCT-Koeffizienten ein zickzack-förmiges Abtastmuster für das Bild verwendet. Dieses Muster wird für H.261, JPEG und MPEG-1-Form. Für Filme mit bewegtem Inhalt, kann dieses Raster zu besseren Kodierungsergebnissen führen.
Wenn 'Zigzag scanning order' nicht ausgewählt ist, werden die DCT-Kooeffizienten nach einem alternativen Muster aneinandergereiht. Grundsätzlich erzeugt diese alternative Methode bei halbbildkodierten Filmen oft bessere Ergebnisse als das Zickzag-Muster.

DVD Compliant Standardwert ist off

Wenn 'DVD compliant' ausgewählt wird, wird unterstellt, dass eine DVD kreiert werden soll und demensprechend ein Video erstellt . Es werden folgende Einstellungen verwendet.

Bildformatänderungen --- Wenn die Ausgangsbildgröße nicht dem DVD-Standard entspricht, wird die Größe angepasst. Bei einer Bildrate von 29.97 fps oder 30 fps, wird die Bildgröße auf 720×480 geändert, und bei einer Bildrate von 25 fps, wird die Bildgröße auf 720 × 576. Wird die Bildgröße geändert so wird das Bild jedoch nicht vergrößert/verkleinert sondern maskiert.

Biratenbeschränkung --- Im DVD-Standard ist die maximale Bitrate der 'Video ES'-Datei auf 9.8 Mbps beschränkt. Im internationalen MPEG-2 VIDEO Standard (ISO/IEC 13818-2), wird die Bildgröße eines jeden Bildes durch das Konzept des 'VBV (Video Buffering Verifier)' bestimmt. Das Konzept sieht vor, das ein Videostream mit einer 9.8 Mbps-Bitrate GOPs mit einer Bitrate die 11Mbps entspricht enthält. Dies stimmt perfekt mit dem 'MPEG-2 VIDEO'-Standard überein, ob dies aber auch der 9.8 Mbps-Beschränkung der DVD entspricht ist Interpretationssache.

Wenn 'DVD compliant' ausgewählt wird, wird die laufende Bitrate in GOP-Einheiten auf 9.8Mbps beschränkt. Während einer VBR-Operation werden immer 9.8 Mbps in den Anfang einer Sequenz geschrieben unabhängig von der tatsächlichen maximalen Bitrate. 9.8 Mbps ist die maximale Bitrate die der DVD-Standard vorsieht. 9.8 Mbps wird hier verwendet da im Falle der Verwendung des VBV-Modells in Kombination mit VBR die Bitraten-Zuordungsplanung des Encoders flexibler wird, wenn die maximale Bitrate steigt, weshalb auch eine höhere Bitrate erreicht werden kann.

Progressive frames Standardwert ist on
Wenn ein Originalfilm progressiv-kodiert ist, muss du 'Progressive frames' in den 'video settings'-Einstellungen auswählen. Diese Einstellung findet sich dann im Film-Header des kodierten Filmes wieder.

Einige PC basierende Softwaredecoder erzeugen progressiv-kodierte Filme durch eine interlace/progressive-Konvertierung. Wenn 'Progressive frame' ausgewählt und der Ausgangsfilm schon progressiv-kodiert ist, führen einige Encoder diese Konvertierung nicht durch und erzeugen deshalb qualitativ bessere Bilder bei höherer Geschwindigkeit. Einige DVD-Player erzeugen in Kombination mit einem hochwertigen TV-Gerät ein besserses Bild wenn ein progressiv-kodiertes Bild statt eines halbbildkodierten verwendet wird.

Intra DC decision:
Auto Standardwert off Voreinstellung auf 10

Definiert die Bitgenauigkeit des DC-Koeffizienten des 'intra-block' in den 'Intra DC precision'-Einstellungen. Ein Wert von 8, 9 oder 10 Bits kann eingestellt werden.

Es kann hier kein optimaler Wert angegeben werden da die Einstellung von der Detail- und dem Bewegungsanteil abhängig ist. Bilder mit hohem Bewegungsanteil und fine bumps, ist eine niedrige Bitrate sinnvoll. Für ruhigere Filme mit geringem Bewegungsanteil ist eine höhere Bitrate sinnvoll. Für eine niedrige Bitrate bis zu 4Mbps ist eine niedrige, für Filme oberhalb von 4 Mbps eine hohe Rate sinnvoll.

Wenn 'Auto' ausgewählt ist, variiert die Präzision in Abhängigkeit von Quantisierungsstufe.
Für weitere Detail Schau mal in die Anleitungen die sich explizit mit dem MPEG-2-Format beschäftigen.

GOP Settings

Im MPEG-Format wird eine Gruppe von Einzelbildern in einer Gruppe zusammengefasst dem so genannten GOP (Group Of Pictures). Die Struktur dieser GOP kann verändert werden.
Einzelbildtypen --- Im MPEG-2-Format sind drei Bildtypen definiert, das I-Bild, das P-Bild und das B-Bild.

I Bild (Intra-kodiertes Bild)
Ein 'I-Bild' enthält alle Bildinformationen, ein Vollbild also . Es sind keine Verweise oder Informationen aus anderen Bildern nötig um ein I-Bild zu dekodieren.Der Komprimierungsfaktor ist dementsprechend nicht so gut wie bei den anderen Bildtypen. Bei gleicher Bitrate ist die Qualität eines I-Bildes also geringer als bei den anderen Typen. Zum editieren eines kodierten Filmes ist es natürlich bequemer eine hohe Anzahl von I-Bildern zu haben.

P-Bild (Predictive-kodiertes Bild)
Ein P-Bild besteht aus Bewegungsvektoren wenn direkt davor ein I-Bild oder P-Bilder als Ausgangsreferenz dienen. Diese Vektoren beschreiben die Differenzinformationen zum Originalbild. Um ein P-Bild zu dekodieren sind diese Referenzbilder notwendig, gleichzeitig können diese aber stärker komprimiert werden. Im Falle eine P-Bild-Sequenz kann die Bildqualität sich verschlechtern je mehr sich die P-Bilder vom I-Bild 'entfernen', da sich die Bildfehler aufgrund der Unterschiede der IDCT (Inversen Diskreten Cosinus Transformation)-Berechnungsmethodik des Encoders und des Decoders erhöhen.

B picture (Bidirektional predictive-kodiertes Bild)
Ein B-Bild besteht aus ebenfalls Bewegungsvektoren die jedoch sowohl von vorherigen als auch nachfolgenden I-Bildern oder P-Bildern abgeleitet werden. Deshalb werden zum B-Bild dekodieren immer zwei Referenzbilder nötig, aber dadurch sind noch stärkere Kompressionsraten möglich. Da ein B-Bild nicht als Referenzbild benutzt werden können sich Fehler nicht aufsummieren selbst wenn ein B-Bild folgt, im Gegensatz zu P-Bildern. Wenn B-Bilder aufeinander folgen erhöhen sich die Differenzen zum Referenzbild, wodurch sich Bewegungskompensationseffekte verringern.

Die GOP-Einstellungen können durch Änderungen der 'M 'und 'N/M'-Werte beeinflusst werden. Der 'M'-Wert beeinflusst die Anzahl der B-Bilder, der 'N/M'-Wert ändert die Anzahl der P-Bilder. Die Standardwerte sind 'M = 3' und 'N/M = 5'.


GOP Sequenz
M = 3 M/N = 5

GOP Konfiguration: I, P-Bildintervall (M) : 1 bis 3
I-Bildintervall (N) : max. 15 (ein Vielfaches von M)

SEQ Header every 1
Anzahl der GOP an deren Sequenzanfang ein Header geschrieben wird. Die Standardeinstellung ist 1.

Restrict auto I frame insertion
Der Cinema Craft Encoder erkennt automatisch Szenenwechsel und kodiert das erste Bild einer neuen Szene als I-Bild
Dies ist sehr wichtig für eine gute Bildqualität. Wenn Du aber Filme mit mehreren Kameraperspektiven erstellst kann diese automatische I-Bild-Erstellung Probleme erzeugen da jedes I-Bild einer jeden Kameraposition an derselben Stelle sein sollte. In diesem Fall ist es sinnvoller 'Restrict auto I frame insertion' nicht zu verwenden.

Close all GOP's
Falls eine große Flexibilität beim Zugriff auf Filmabschnitte gewünscht ist (zum Beispiel wenn Filme mit mehreren Kameraperspektiven und vielen Einsprungmöglichkeiten erstellt werden), benutze diese Option um alle GOPs zu in sich geschlossenen GOPs zu machen (Bilder eines GOP haben keine Beziehung zu Bildern anderer GOPs). Da die Bildqualität ein wenig darunter leidet benutze diese Funktion nur wenn nötig.

 

TMPGEnc

Bitraten-Kontrollmodus

Constant Bitrate CBR
Es wird eine fest eingestellte Bitrate verwendet, und so kann es sein das in Szenen mit hohem Bewegungsanteil MPEG-Artefakte sichtbar werden. TMPGEnc liest deshalb immer ein paar Bilder ein und prüft die Verteilung der Bits nach bevor es die Bilder dann kodiert.

2pass variable bitrate (VBR)
Standardwert
Dies bedeutet das es eine minimale, eine maximale und eine durchschnittliche Bitrate gibt.Man kann also eine durchschnittliche Bitrate festlegen, die bei Szenen mit hohem Bewegungsanteil auf den Maximalwert ansteigen und bei Szenen mit geringem Bewegungsanteil auf den Minimalwert abfallen kann. Diese Einstellung ist gut geeignet um eine Aussage über die Größe der Ausgabedatei zu treffen, Denn obwohl höhere Bitraten auftreten resultiert das ganze doch in kleineren Dateien. Die Parameter dieser Funktion erklären sich somit von selbst. Es wird zuerst der ganze Film 'angeguckt' und dann kodiert...das kostet Zeit!

Constant quality (CQ)
MUSS noch geschrieben werden...am Besten ne kleine nette Zusammenfassung!

CQ Testwerte

Frames pr spread
Standardwert ist 50
Offset CG Value
Standardwert ist 80
Spread
Standardwert ist 40
Use fixed CQ Value
Standardwert ist unchecked

Motion search precision

Lowest quality (very fast) Wird von den Ungeduldigen verwendet.
Low quality (fast)
Normal
Eine gute Mischung aus GEschwindigkeit und Qualität.
High quality (slow)
Sehr intensive Bewegungssuche die viel Zeit in Anspruch nimmt.
Highest quality (very slow)
Standardwert Eine sehr intesive Bewegungssuche die verdammt viel Zeit verbraucht, aber exzellente Resultate hervorbringt.
Motion estimate search (fast)
Je nach Art des Films kann dies zu guten Ergebnissen führen.

Legt fest wie der Film durchsucht werden soll um die angemessenste Bitrate zu finden. Denn eine hohe Bitrate ist für Szenen mit viel Bewegung zu erkennen,und dieser Parameter legt fest wie TMPGEnc nach diesen Szenen suchen soll falls die VariableBitrate benutzt wird.

Enable padding not to be lower than minimum bit rate
Zwingt den Encoder die minimale Bitrate auf keinen Fall zu unterschreiten.

Field Order

Top field first (field A) Standardwert.

Bottom field first (field B)
TMPGEnc erkennt automatisch wenn dies nötig ist und verwendet diese Einstellung für DigitalVideo-Material.

Advanced settings

DC component precision Standardwert ist 10 bits
Je höher der Wert desto weicher ist das Bild. Ich bevorzuge 10.
Output YUV data as Basic YCbCr not CCIR601 Standardwert ist unchecked
Zwingt den 8-Bit Wert der Komponenten einen Wert zwischen 0 und 255 anzunehmen so wie es bei YCbCr getan wird, und nicht die CCIR601-Werte zwischen 16 und 235 zu verwenden.

Dies ist normalerweise ausgeschaltet.

Use floating point DCT Standardwert ist checked
DCT (Diskrete Cosinus Transformation). Der MPEG-Encoder verwendet dieses mathematische Verfahren zur Bilddatenreduktion. Wird diese Funktion aktiviert gibt es weniger Bildfehler und der Film läuft flüssiger; Es dauert aber länger es sei denn du verwendest einen Prozessor mit SSE-Funktionalität (PIII und größer). Trotz der Zeit die zusätzlich benötigt wird ist es immer sinnvoll diese Option zu verwenden.


No motion search for still picture part by half pixel
default checked
Soften block noise
Standardwert ist unchecked
Gut geeignet für MPEG-1 oder MPEG-2 mit niedriger BItrate. Entfernt die typischen Blockartefakte diese sonst auftreten, erkauft sich das Ganze aber über einen Verlust der Bildschärfe.

Intra block Standardwert ist 35

Non-intra block Standardwert ist 35

Number of I picture in GOP Standardwert ist 1
Number of P picture in GOP Standardwert ist 4
Number of B picture in GOP Standardwert ist 3

Was ein I-Bild oder ein P-Bild oder ein B-Bild ist findest du in den GOP-Settings des CCE im verherigen Kapitel.

Output interval of sequence header
Standardwert ist 1

Max. of frames in a GOP Standardwert ist 0

Output bitstream for edit (Closed GOP) Standardwert ist unchecked
führt zu einer geringen Bildqualitätseinbuße ist aber sinnvoll wenn du eine DVD erstellst.

Detect scene change Standardwert ist checked
geeignet um bei MiniDV-MAterial Bildszenenwechsel zu erkennen un zu markieren.

Matrix

Es gibt vierzehn Voreinstellungen, die du nach Belieben ändern kannst. Was für Fortgeschrittene.

Credits bester Plagiarismus durchgeführt von mrbass
Die meisten Originaltextteile sind aus den original readme Dateien, man pages, pdf Handbüchern, usw.

Viel Spass wünscht Tobi!

This document was last updated on 07/11/02


Last edited on: 07/17/2002 (no correction) | German translation by: Tobi | Content by Doom9.net - The definitive DVD backup resource